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Open Atrium: Dashboard

Soviel vorweg: Open Atrium ist eine der spannendsten Entdeckungen, die ich bisher auf meiner Suche nach Open Source Software gemacht habe. Basierend auf Drupal haben die Entwickler von Development Seed eine Plattform gebaut, welche man als Intranet, Extranet und Projektmanagement-Lösung nutzen kann. Dabei hat mich insbesondere interessiert, wie weit der Vergleich mit Basecamp gerechtfertigt ist.

Open Atrium ist ähnlich strukturiert wie die meisten Projektplattformen: Als Administrator kann man eine Anzahl von Gruppen (z.B. für Firmen, Organisationen, Teams) anlegen und ihnen dann Projekte zuweisen. Auf diese Weise kann man beispielsweise als Agentur oder Freelancer mehrere Kunden betreuen, ohne dass sich diese gegenseitig in die Quere kommen. Aber auch im Intranet/Extranet-Umfeld kann es Sinn machen, mehrere Gruppen zu bilden – die Buchhaltung muss ja nicht zwingend die Dokumente der IT einsehen können, und die Geschäftsleitung wird ihre vertraulichen Informationen ebenfalls schützen wollen. Der Einstieg ins System erfolgt über ein Dashboard, das aktuelle Informationen von all jenen Gruppen anzeigt, denen man als Benutzer zugewiesen ist.

Grössere Unterschiede zwischen den verschiedenen Tools gibt es erfahrungsgemäss bei den Funktionalitäten, welche den Projektteams zur Verfügung stehen. Wenn man es auf das Wesentliche reduziert, dann besteht ein Projekt aus einer Anzahl von Aufgaben, welche eine Anzahl von Personen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt haben müssen. Entsprechend gehört eine Aufgabenverwaltung, ein Personenverzeichnis und ein Terminkalender zu den Kernelementen eines jeden Projektmanagement-Tools. Zudem braucht es ein Kommunikationsmittel, das entweder als Forum oder als Blog mit Kommentarfunktion ausgestaltet sein kann.

Open Atrium: Kopfbereich mit allen verfügbaren Features (Blog, Notizbuch, Aufgabenverwaltung, Shoutbox, Kalender, Mitglieder) 

Das ist bei Open Atrium nicht anders, wobei die Aufgabenverwaltung keine simple To-do-Liste ist, sondern eher ein Issue Tracker: Hier kann man Aufgaben kategorisieren, priorisieren, einer Person zuweisen sowie mit Tags (Keywords), Kommentaren und Attachments versehen. Ein Suchformular erlaubt es, die Aufgaben nach allen Parametern zu filtern, so dass man bei einer grösseren Zahl von Aufgaben nicht den Überblick verliert. Für sehr einfache Anwendungen ist dies vielleicht etwas zu viel, für die meisten Projekte scheint es mir aber genau richtig (während Basecamp für meinen Geschmack bei der Aufgabenverwaltung etwas allzu simpel funktioniert).

Open Atrium: Detailansicht einer Aufgabe mit Attachments und Kommentaren

Anhand der Aufgabenverwaltung kann ich gleich noch einige allgemeine Konzepte von Open Atrium erläutern, die auch anderswo wieder auftauchen. Eines davon ist die Benachrichtigung per E-Mail, welche bei jedem Update wahlweise verschickt werden kann. Legt man also eine neue Aufgabe an oder kommentiert eine bestehende Aufgabe, dann kann man dies den entscheidenden Personen per Mausklick mitteilen, ohne deswegen selbst eine E-Mail schreiben zu müssen. Das ist ausgesprochen praktisch, denn viele Projektmitarbeiter schauen selten auf der Projektplattform vorbei und würden ohne Benachrichtigung wichtige Informationen verpassen. Damit sie nicht mit E-Mails überschwemmt werden, können sie in ihren persönlichen Einstellungen festlegen, ob sie Benachrichtigungen sofort oder nur in bestimmten Intervallen erhalten wollen.

 Open Atrium: Benachrichtigung von Gruppenmitgliedern

Ein weiteres allgemeines Konzept ist die Versionierung. Ähnlich wie bei einem Wiki wird bei jedem Update eine neue Version angelegt (ausser man wünscht dies ausdrücklich nicht), die man auch noch mit einer Bearbeitungsnotiz versehen kann. Auf diese Weise ist jederzeit nachvollziehbar, wer wann was geändert hat. Das kann helfen, um die Entwicklung eines Themas nachzuvollziehen, es kann aber auch wichtig werden, wenn man sich einmal nicht mehr einig ist, was wann vereinbart wurde.

Open Atrium: Differenzdarstellung des Versionierungsmoduls

Ein drittes durchgehendes Konzept sind Attachments. Man kann also einer Aufgabe, einem Termin oder einem Blog-Artikel eine oder mehrere Dateien anhängen. Dafür gibt es keinen zentrale Dateiablage, was im ersten Moment verwundern mag. In der Praxis ist es aber schon so, dass Dokumente fast immer im Zusammenhang mit einer Aufgabe oder einem Termin stehen oder aber in einem Blog-Artikel beschrieben werden müssen – insofern vermisse ich die klassische Dateiablage nicht.

Termine haben viele Gemeinsamkeiten mit Aufgaben, nur dass sie eben an ein Datum und eine Zeit gebunden sind. Attachments, Kommentare oder Benachrichtigungen gibt es aber auch hier. Die Darstellung der erfassten Termine kann wahlweise als Monatskalender oder als Liste erfolgen. Interessant ist auch die Option, externe Agenden über einen iCal-Feed einzubinden.

Open Atrium: Notizbuchseite mit Inline-Darstellung der Änderungen

Auch Blog-Artikel (welche innerhalb von Open Atrium für den Informationsaustausch sorgen) sind vom Aufbau her mit Aufgaben und Terminen verwandt, somit brauche ich an dieser Stelle nicht viele Worte darüber zu verlieren. Spannender ist das sogenannte Notizbuch, das auf dem Bücher-Konzept von Drupal basiert: Es eignet sich ausgezeichnet, um gemeinsam umfangreiche, strukturierte Dokumente (z.B. Konzepte oder Handbücher) online zu verfassen. Auch hier hilft der Versionierungsmechanismus von Drupal, und es gibt sogar eine Inline-Darstellung der Unterschiede. Notizbücher scheinen mir eine gute Alternative zu einem Wiki oder einer Online-Textverarbeitung im Stil von Google Docs.

Open Atrium: Administrationsbereich

Je länger man sich mit Open Atrium beschäftigt, desto mehr merkt man, dass unter der aufgeräumten, schön gestalteten Oberfläche eine enorme Funktionalität steckt. Schon die Konfigurationsoptionen des Dashboards und der Funktionsmodule (Features) in den Gruppen sind nicht ohne. Und wenn man dann den schwarzen Administrationsbereich im linken Fensterrand einblendet, spürt man endgültig, dass unter der Haube von Open Atrium die geballte Funktionalität von Drupal steckt. Die Entwickler von Open Atrium haben es aber hervorragend verstanden, diese Komplexität vor dem Durchschnittsanwender zu verstecken, ohne deswegen den Power User in seinen Möglichkeiten einzuschränken.

Fazit

Open Atrium ist ohne Zweifel eines der besten Projektmanagement-Tools mit Open-Source-Lizenz auf PHP-Basis. Es sieht attraktiv aus und ist trotz umfangreicher Funktionalität auch für einen Durchschnittsanwender noch bedienbar. Installation und Konfiguration sind für einen halbwegs geübten Administrator intiuitiv und ohne Handbuch möglich.

Der Vergleich mit Basecamp ist nicht falsch, und doch sind die beiden Produkte in diversen Punkten unterschiedlich. Open Atrium ist also keine Basecamp-Kopie, aber ebenfalls dem Konzept einer mandantenfähigen, einfach bedienbaren und visuell attraktiven Projektplattform verpflichtet. Was man derzeit unter der Versionsnummer 1.0 beta 8 herunterladen kann ist ein erstaunlich ausgereiftes System zum Nulltarif, das ich nur empfehlen kann.

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Das FrOSCamp an der ETH Zürich (17./18. September 2010) ist eine zweitägige Veranstaltung rund um Open Source Computing (OSC). Sie kombiniert Ausstellungen, Vorträge, Workshops und Hackfests rund um die Themen Open Source Software, freien Content, offene Standards und Digitale Nachhaltigkeit. Das FrOSCamp wird dieses Jahr erstmalig durchgeführt und richtet sich an ein internationales Publikum. Der Eintritt ist frei, es ist keine Voranmeldung erforderlich, und es sind jegliche Besucher willkommen. Die Teilnehmer sind eingeladen, eigene Projekte zu präsentieren.

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TYPO3: Create multiple pages wizard

Die typische Arbeitsteilung zwischen Agentur und Kunde besteht darin, dass die Agentur die Website-Struktur (das Seitengerüst) aufbaut und dass anschliessend der Kunde die noch leeren Seiten mit Inhalt befüllt. Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, wie man das Anlegen der Website-Struktur effizienter gestalten kann als im Seitenbaum Seite um Seite einzeln einzufügen.

Standardmässig bringt TYPO3 den “Create Multiple Pages Wizard” mit, der im Functions-Modul untergebracht ist. Damit kann man bis zu 9 Subseiten unter der aktuell Seite einfügen, die wahlweise versteckt oder sichtbar angelegt werden. An sich eine simple Sache, aber bei grösseren Websites enorm zeitsparend.

TYPO3: Create page tree wizard

Durch die Extension wizard_crpagetree wird dieser Wizard in zwei entscheidenden Punkten verbessert. Erstens lässt das Textfeld beliebig viele Zeilen zu, somit können beliebig viele Seiten in einem einzigen Arbeitsgang angelegt werden. Und zweitens können nicht nur Seiten derselben Ebene, sondern ganze Seitenbäume angelegt werden (weshalb diese Funktion auch “Create Page Tree Wizard” heisst). Durch einen Tabulator, ein Leerzeichen oder einen Punkt eingerückte Zeilen werden als Subseiten interpretiert, und das funktioniert auch über mehrere Ebenen hinweg.

Besonders elegant wird die Geschichte, wenn man die gesamte Website-Struktur zuerst in einem Mindmapping-Program wie z.B. XMind definiert und dann den resultierenden Seitenbaum ganz einfach in den Wizard einkopiert: So erzeugt man innert Sekunden eine komplette Website-Struktur.

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Eines der häufigsten Probleme im Umgang mit Content-Management-Systemen ist das Einschleppen von Textformatierungen. Kopiert man einen Text aus einem Word-Dokument oder von einer Web-Seite und fügt diesen im CMS-Editor ein, dann betrifft dies nicht nur den eigentlichen Text, sondern auch alle seine Formatierungsinformationen. Das kann im Einzelfall erwünscht sein, in der Regel geschieht es aber unbeabsichtigt. Und eigentlich sind “hart” formatierte Texte genau das, was man in einem CMS nicht will, denn die korrekte Formatierung soll das CMS sicherstellen (genau deshalb spricht man ja immer von der Trennung von Inhalt und Formatierung, welche ein CMS ermöglicht).

Bei TYPO3 gibt es verschiedene Ansätze, um diesem Problem zu begegnen. Die einfachste Methode besteht darin, den Text zuerst in einen reinen Texteditor (z.B. Notepad) einzufügen und dann von dort nochmals zu kopieren: Weil ein solcher Plain Text Editor keine Formatierungen kennt, wird er die Formatierungsinformationen verwerfen. Für Einzel- und Notfälle ist diese Methode gut genug, für den regelmässigen Einsatz jedoch nicht sehr komfortabel.

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Ähnlich funktioniert auch eine zweite Methode, die ohne externen Editor auskommt: Indem man vor dem Einfügen den Rich Text Editor (RTE) im TYPO3-Backend temporär deaktivert, er hält man ein reines Textfeld. Fügt man den Inhalt der Zwischenablege jetzt ein, dann verliert er ebenfalls alle Formatierungsinformationen. Das Deaktivieren und Reaktivieren des RTE dauert allerdings einen Moment und stört deshalb ein bisschen den Arbeitsfluss.

imageDie dritte Methode besteht darin, den Text zunächst inklusive Formatierung einzufügen und erst anschliessend zu bereinigen. Der RTE von TYPO3 besitzt hierfür die Funktion “Remove Formatting”, die sich hinter dem Button mit dem Pinsel-Icon versteckt. Hier kann man nicht nur eingeschleppte Word- und HTML-Formatierungen entfernen, sondern auch spezielle Leerzeichen (welche den Zeilenumbruch verhindern), Bilder oder gleich sämtliche HTML-Tags.

imageFür einen erfahrenen Web-Publisher ist diese Methode auf jeden Fall interessant. Wer hingegen nur gelegentlich einige Seiten in TYPO3 aktualisieren soll, der wird diesen Dialog kaum verstehen (Was beispielsweise ist der Unterschied zwischen HTML- und Word-Formatierung?). Und dann wird eben auch das Resultat unter Umständen nicht dem entsprechen, was man erwartet.

Gerade wenn man es mit weniger geübten Content Managers zu tun hat scheint mir der Ansatz “verhindern statt beheben” besser. Statt also die Anwender darauf zu schulen, wie sie die leidigen Formatierungen loswerden, sollte man das System gleich so konfigurieren, dass das Einfügen von Formatierungen schlicht und einfach nicht möglich ist. Hierzu gibt es einerseits den TypoScript-Parameter RTE.default.enableWordClean, andererseits die Einstellungen für den HTML-Parser (RTE.default.proc). Ich kann hier nicht im Detail auf alle Optionen eingehen, verweise aber auf die Dokumentationen und Tutorials, die im TYPO3 Extensions Index verlinkt sind. Ein Nachteil dieser Methode sei allerdings nicht verschwiegen: Die Formatierungen werden erst beim Speichern des RTE-Inhalts in der Datenbank entfernt, unmittelbar nach dem Einfügen sind sie also noch vorhanden. Einen ungeübten Anwender wird es bestimmt verwirren, wenn sein Text nach dem Speichern plötzlich ganz anders aussieht als vorher.

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Genau dieses Problem besteht nicht, wenn man die Exension ad_rtepasteplain einsetzt. Sie bewirkt, dass sich beim Einfügen jeweils eine separate Textbox öffnet, die wie ein Plain-Text-Editor wirkt, das heisst sie kann nur unformatierten Text aufnehmen. Gemäss Dokumentation funktioniert die Extension auch mit Internet Explorer 6 (und neuer), aber leider nicht mit Safari 4 und Opera 10. Solange die Content Managers jedoch keinen dieser Browser nutzen, ist diese Methode leicht verständlich und zuverlässig (weil man sie nicht vergessen oder umgehen kann).

Ich persönlich nutze allerdings nochmals eine andere Methode, nämlich PureText. Das kleine Programm wird auf Systemebene installiert und erlaubt das Einfügen ohne Formatierungen über eine wählbare Tastenkombination. Diese Methode hat für mich zwei Vorteile: Erstens kann ich sie selektiv einsetzen, d.h. wenn ich die Formatierungen übernehmen will, nutze ich CTRL+V, wenn ich sie hingegen löschen möchte, nutze ich WIN+V. Zweitens funktioniert das Prinzip nicht nur im RTE von TYPO3, sondern auf jeder Website und in jedem Programm. Der einzige Nachteil: PureText läuft nur unter Windows. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es ähnlich Tools auch für den Mac gibt, z.B. Plain Clip (nicht getestet).

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TYPO3: Upload-Assistent bis TYPO3 4.2.x

Viele Bilder, PDF-Dokumente oder ähnliche Dateien auf einen TYPO3-Server hochzuladen war bis vor kurzem eine mühselige Angelegenheit. In der Regel nutzte man den obigen Upload-Assistenten, dessen einziger Komfort darin bestand, dass man bis zu 10 Dateien auswählen und dann die gesamte Liste in einem Arbeitsgang hochladen konnte. Trotzdem musste man jede Datei einzeln über den Durchsuchen-Button selektieren, und ab einer dreistelligen Anzahl Dateien wurde die Prozedur endgültig zur Qual.

TYPO3: Flash-Uploader seit TYPO3 4.3

Seit TYPO3 Version 4.3 gibt es den Flash-Uploader (der nicht etwa so heisst, weil er Flash-Dateien hochlädt, sondern weil er in Flash implementiert ist). Der unscheinbare Dialog hat es in sich: Damit kann man endlich beliebig viele Dateien in einem einzigen Schritt selektieren und hochladen. Bei kleinen Dateien geht das so schnell, dass man es unter Umständen gar nicht mitbekommt, denn hochgeladene Dateien werden sofort aus der Warteschlange gelöscht, und am Schluss des Uploads wird der Dialog automatisch geschlossen.

Der Flash-Uploader kann vom einzelnen Benutzer in den User Settings deaktiviert werden. Tut er das, dann wird stattdessen wieder der alte Upload-Assistent angezeigt (was ich allerdings niemandem empfehlen würde). Vermisst jemand den Flash-Uploader, obwohl er TYPO3 4.3 oder neuer nutzt, dann sollte er die User Settings im Tab “Edit & Advanced Functions” überprüfen.

TYPO3: Flash-Uploader aktivieren in den User Settings

Was aber, wenn Sie noch mit TYPO3 4.2 oder älter arbeiten und im Moment nicht upgraden können? Zur Not kann man sich mit einem FTP-Client behelfen, über den man die Dateien direkt ins fileadmin-Verzeichnis schreibt. Allerdings muss man hierfür das TYPO3-Backend verlassen und auf seinem Rechner einen FTP-Client installiert haben. Ausserdem sollte man diese Methode nicht benutzen, sobald man den Digital Asset Manger (DAM) installiert hat, weil dieser von den hochgeladenen Dateien nichts mitbekommt und deshalb deren Metadaten nicht in der Datenbank speichern kann.

Eine Alternative stellt die Extension ameos_dragndropupload dar, die sowohl mit der Filelist als auch mit DAM funktioniert. Sie ermöglicht es, mehrere Dateien gleichzeitig per Drag-and-Drop hochzuladen. Technisch basiert diese Extension nicht auf Flash, sondern auf Java, d.h. man muss das Java Runtime Environment (JRE) auf seinem Rechner installiert haben.

TYPO3: Drag & Drop Mass Upload mit der Extension ameos_dragndropupload

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An Introduction to Firefox’s Tab Candy from Aza Raskin on Vimeo.

Wir schnell hat man doch im Web-Browser ein Dutzend Tabs geöffnet – und schon ist jede Übersicht dahin. Tab Candy könnte eine leistungsfähige Lösung für dieses Problem werden, indem sich Firefox-Tabs zu Gruppen kombinieren lassen. Wie das obige Video zeigt ist das Konzept in verschiedenste Richtungen ausbaubar. Wie man hier nachlesen kann ist allerdings noch nicht klar, ob Tab Candy in Firefox 4 einfliessen wird.

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Wenn Sie im TYPO3-Backend eine Seite, welche Subseiten besitzt, kopieren oder löschen wollen: Was passiert dann?

Beim Kopieren wird standardmässig nur die ausgewählte Seite, nicht aber deren Subseiten kopiert. Das kann erwünscht sein – oder auch nicht. Falls man möchte, dass auch Subseiten automatisch mitkopiert werden, kann man dies in den Benutzereinstellungen ändern. Die entsprechende Einstellung heisst “Recursive Copy”.

Noch strikter ist TYPO3 beim Löschen von Seiten: Sind untergeordnete Seiten vorhanden, so erhält man schlicht eine Fehlermeldung:

TYPO3: Fehlermeldung beim Löschen einer Seite mit Subseiten

Auch dieses Verhalten lässt sich in den User Settings ändern, so dass Subseiten automatisch mitgelöscht werden (“Recursive Delete”).

TYPO3: User Settings für rekursives Kopieren und Löschen

Die Einstellmöglichkeiten sind beim rekursiven Kopieren etwas detaillierter: Dieses kann nicht nur bloss ein- oder ausgeschaltet, sondern auf eine bestimmte Anzahl Ebenen beschränkt werden. Wie sinnvoll das ist, bleibe dahingestellt – ich trage hier jeweils den Wert 100 ein, so dass ich auch bei komplexesten Websites sicher sein kann, dass immer der gesamte Teilbaum mitkopiert wird.

Das rekursive Löschen sollte man mit der notwenigen Vorsicht aktivieren: Natürlich kann man gelöschte Seiten in TYPO3 über den Papierkorb wiederherstellen, aber zumindest für ungeübter Benutzer ist diese Option gefährlich, weil man so leicht mit einem einzigen Mausklick ganze Websites löschen kann.

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TYPO3: Seitentitel mehrerer Seiten parallel bearbeiten im List-Modul

Etwas vom Langweiligsten im Leben eines Content Managers sind repetitive Aufgaben. Nehmen wir beispielsweise an, Sie müssen ein Dutzend Seitentitel ändern. Sie öffnen die Seiteneigenschaften, nehmen die Änderung vor, speichern und schliessen die Eingabemaske, öffnen die nächste Seite – und so fort.

Bei derartigen Aufgaben kennt TYPO3 die Möglichkeit, mehrere Datensätze parallel zu bearbeiten. Gehen Sie hierzu ins List-Modul und klicken Sie einmal auf den Tabellenkopf der gewünschten Tabelle (in unserem Beispiel “Page”), um nur diese Tabelle anzuzeigen. Dadurch verwandelt sich das Symbol rechts des Tabellentitels von einem Plus in ein Minus – zugegebenermassen keine Meisterleistung in Usability, aber man gewöhnt sich daran. Jetzt sehen Sie im Spaltenkopf “Pagetitle” ein Bleistiftsymbol, und wenn Sie dieses klicken, dann können Sie den Seitentitel sämtlicher Seiten in der Tabelle auf einen Schlag bearbeiten:

TYPO3: Seitentitel mehrerer Seiten parallel bearbeiten im List-Modul

Dieses Prinzip funktioniert übrigens nicht nur mit dem Seitentitel, sondern mit jedem Feld, das in der Tabelle angezeigt wird. Welche Felder dies sind, bestimmen Sie über die Auswahlliste direkt unterhalb der Tabelle:

TYPO3: Auswahl der anzuzeigenden Felder im List-Modul

Sie können sogar mehrere Felder parallel bearbeiten: Wenn Sie im Tabellenkopf genau hinschauen, werden Sie ganz links ein weiteres Bleistift-Icon finden, das alle aktuell in der Tabelle angezeigten Felder zur Bearbeitung öffnet.

Eine weitere Variante des parallelen Editierens führt über die Zwischenablage von TYPO3: Sobald nämlich ein Clipboard ausgewählt ist, kann man eine beliebige Anzahl von Datensätzen per Checkbox selektieren und dann per Bleistift-Icon zur Bearbeitung öffnen. In diesem Fall wird immer das komplette Flexform des Datensatzes angezeigt, so dass sämtliche Felder zugänglich sind.

TYPO3: Auswahl der zu editierenden Felder bei aktiviertem Clipboard

Zumindest Content-Elemente kann man übrigens auch im Page-Modul parallel editieren, indem man das Bleistift-Icon im Spaltenkopf (statt im Kopf des einzelnen Content-Elements) anklickt:

TYPO3: Alle Content-Elemente einer Seite bearbeiten im Page-Modul

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TYPO3: Seiten verschieben oder kopieren per drag-and-drop Wenn man im TYPO3-Backend einzelne Seiten an eine neue Position verschieben möchte, dann gibt es im Seitenbaum eine etwas versteckte, aber durchaus brauchbare Drag-and-Drop-Funktion. Um im nebenstehenden Beispiel die Seite “Pro Montagna” hinter der Seite “Fine Food” zu positionieren verschiebt man erstere auf letztere. Solange man die Maustaste gedrückt hält, geschieht dabei nichts; sobald man aber die Maustaste loslässt, erscheint das abgebildete Menü, aus dem man die gewünschte Aktion auswählen kann. So lassen sich Seiten nicht nur verschieben, sondern auch kopieren.

TYPO3: Seiten sortieren im Functions-Modul

Falls man eine grössere Anzahl von Seiten in eine bestimmte Reihenfolge bringen möchte, dann empfiehlt sich ein Blick in das Functions-Modul. Dort gibt es den “Sort Pages Wizard”, der alle Subseiten der angewählten Seite nach Seitentitel, Untertitel, Datum des letzten Updates oder Erstellungsdatum sortiert. Das ist beispielsweise dann enorm praktisch, wenn man – wie im obigen Beispiel – ein Markenverzeichnis anlegen will, das alphabetisch sortiert werden soll.

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TYPO3: Datensatz speichern und neuen anlegen

Wenn man viele Content-Elemente (oder sonstige Datensätze desselben Typs) anlegen muss, dann gibt es einen schnelleren Weg, als jeden Datensatz zu speichern, zu schliessen und dann einen neuen zu erzeugen.

TYPO3: Save & New ButtonDer entscheidende Button steht direkt neben dem “Speichern & schliessen”-Button und trägt das grüne Plus-Symbol, das bei TYPO3 generell für das Anlegen eines neuen Elements steht. Er bewirkt, dass der aktuelle Datensatz gespeichert und zugleich ein neuer Datensatz desselben Typs geöffnet wird. Allerdings steht dieser Button meines Wissens standardmässig nicht zur Verfügung, sondern muss im User TSconfig wie folgt aktiviert werden:

options.saveDocNew = 1

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