Die wichtigsten Open Source CMS

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Bei der Evaluation eines Open Source CMS gilt es diverse Faktoren zu beachten. Einer davon ist sicher die Verbreitung, denn eine grosse Installationsbasis und eine aktive Community sind Indikatoren dafür, wie gut es mittelfristig um Support und Weiterentwicklung eines CMS bestellt ist.

Die Studie Open Source CMS Market Share 2009, welche von der Web-Agentur Water & Stone erstellt wurde, erfasst folgende Systeme (der Vermerk “neu” heisst dabei, dass ein System gegenüber der letztjährigen Studie neu aufgenommen wurde):

  • Alfresco (neu)
  • CMS Made Simple
  • DotNetNuke (neu)
  • Drupal
  • e107
  • eZ Publish
  • Jahia (neu)
  • Joomla!
  • Liferay (neu)
  • MODx
  • OpenCms (neu)
  • phpWebSite
  • Plone
  • SilverStripe (neu)
  • Textpattern (neu)
  • TikiWiki
  • Typo3
  • Umbraco (neu)
  • WordPress
  • Xoops

Diese Auswahl scheint mir insgesamt repräsentativ, und die Neuzugänge sind nachvollziehbar, auch wenn man in Einzelfällen immer geteilter Meinung sein kann. Nur auf die Short List (aber nicht in die endgültige Auswahl) geschafft haben es: Concrete5, dotCMS, Hippo CMS, Magnolia und mojoPortal. Folgende Systeme wurden gegenüber dem Vorjahr aus der Studie eliminiert: b2evolution (eine Blog-Software), Elgg (eine Social Networking Plattform), Mambo (der Vorgänger von Joomla!), MediaWiki (eine Wiki-Plattform), PHP-Nuke (ein altgedientes CMS mit Community-Funktionalität, das allerdings durch zahlreiche Abspaltungen geschwächt wurde und eher stagniert), Pligg (eine Social Bookmarking Software) und SPIP (ein im französischen Sprachraum verbreitetes CMS). Insgesamt hat eine Fokussierung auf eigentliche CMS stattgefunden, während speziellere Software eliminiert wurde – eine gute Entscheidung.

Fazit der Studie: Der Open-Source-CMS-Markt wird dominiert von WordPress, Joomla! und Drupal – dasselbe Resultat ergab sich auch schon in der letztjährigen Studie. Dass alle drei Systeme in PHP programmiert sind ist typisch für diesen Markt: Auch wenn die Studie diesmal verschiedene .NET-, Java- und Python-Systeme berücksichtigt, so ist PHP nach wie vor die dominierende Sprache für Open-Source-CMS.

Auf dem aufsteigenden Ast sind derzeit Alfresco, Liferay und MODx. Auf der anderen Seite verzeichnen DotNetNuke, Plone und Xoops insgesamt sinkende Werte, und phpWebSite, Textpattern sowie TikiWiki werden gar als gefährdet eingestuft.

Die Studie umfasst knapp 100 Seiten und legt detailliert dar, wie die Ergebnisse zustande gekommen sind. Dies ist auch wichtig, denn schliesslich basiert die gesamte Studie auf zwei nicht ganz einfach messbaren Parametern: Rate of Adoption und Brand Strength. Und um es noch ganz deutlich zusagen: Über die technische Qualität der Content-Management-Systeme sagt diese Studie rein gar nichts aus.

(via DECAF)

http://blog.decaf.de/2009/10/ueberlegungen-zum-2009-open-source-cms-report/
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4 Kommentare

  1. D. Meier
    Erstellt am 31. Oktober 2009 um 09:41 | Permanent-Link

    Schade das ImpressCMS nicht mit in der Liste erschienen ist, ist es doch mit eines der sichersten und innovativen CMS aus den letzten zwei Jahren. Aber evtl klappt es nächstes Jahr…

  2. Erstellt am 2. November 2009 um 16:18 | Permanent-Link

    es heißt TYPO3 und nicht Typo3

    Ansonsten weiter so

    Grüße

    KS

  3. Erstellt am 2. November 2009 um 20:01 | Permanent-Link

    Etwas verwirrend das es zwar WordPress auf die Liste geschafft hat, aber TypoLight auf der Strecke blieb…

    TypoLight ist ja wohl 10 mal mehr CMS als WordPress ;) Da würde ich vielleicht etwas nachbessern.

  4. code19
    Erstellt am 8. Oktober 2011 um 23:38 | Permanent-Link

    Hallo zusammen
    Eins der besten CMS ist http://havalite.com
    Basiert auf php und SQLite und speichert nicht nur Texte, sonder auch Bilder und SWF-Dateien direkt in der Datenbank.
    Da ist der Inhalt des gesammten Webauftrittes in nur einer einzigen Datei, die man in einer Minute und ohne Mühe zu einem anderen Server exportieren kann.
    Außerdem ist es nicht nur für PCs konzepiert, sondern auch für Mobiles.

    Die Jungs von Havalite sind recht flott. Obwohl sie seit Paar Monaten existieren, haben sie ein stabiles System entworfen und noch einige Plugins dafür

    Danke für eure Informationen

2 Trackbacks

  1. [...] man WordPress tatsächlich als CMS bezeichnen darf, wie es die gerade zitierte Studie Open Source CMS Market Share tut, ist durchaus diskutabel. Zwar kennt WordPress statischen Seiten, die nicht dem Blog-Konzept [...]

  2. Von Wordpress als CMS / Open-Source-CMS | Think 2 am 1. November 2009 um 11:50

    [...] Überblick zu Open-Source-CMS. [...]

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