FilExile: Unlöschbare Dateien und Verzeichnisse löschen

FilExile: Auswahl des zu löschenden Verzeichnisses

Manchmal widersetzt sich Windows, wenn man eine Datei oder ein Verzeichnis löschen will. Oft hat dies gute Gründe – sei es, dass man die erforderlichen Rechte nicht besitzt, sei es, dass eine Datei noch in Gebrauch ist. Gelegentlich aber lassen sich Dateien oder Verzeichnisse selbst dann nicht löschen, wenn eigentlich alle Voraussetzungen erfüllt wären. Das kann an zu langen Pfadnamen, an unerlaubten Zeichen in Dateinamen oder auch nur an der Mondphase liegen – jedenfalls ist dann guter Rat teuer.

Gelegentlich hilft es, wenn man den Löschbefehl nicht über den Windows Explorer, sondern über die Kommandozeile oder einen FTP-Client gibt. Eine bequeme und unter Umständen effektivere Alternative ist FilExile, ein einfaches Windows-Tool, das Verzeichnisse und die darin enthaltenen Dateien auch unter erschwerten Bedingungen löscht. Die Bedienung ist selbsterklärend, und das Löschen erfolgt ohne viel Federlesens – einzig wenn man vitale Verzeichnisse des Betriebssystems zur Löschung auswählt, wird der “Delete”-Button vorsorglich deaktiviert. Diese Sicherung lässt sich allerdings umgehen, indem man den Advanced Mode aktiviert.

FilExile: Vitale Verzeichnisse des Betriebssystems sind im Standard Mode geschützt

FilExile ist Open Source Software und setzt auf Robocopy auf, das seit Windows Vista standardmässig installiert ist.

(via Dimido)

Einfach und elegant: Dateimanager Mollify

Screenshot: Mollify

Was Mollify leistet, ist rasch beschrieben: Es handelt sich um eine webbasierte Dateiverwaltung. Über ein Interface, das visuell an Mac OS X erinnert, können Dateien hoch- und heruntergeladen werden. Dank einem Rechtekonzept kann man einzelnen Benutzern gezielt nur bestimmte Verzeichnisse zugänglich machen.

Um rasch einem Kunden oder Projektmitarbeiter einige Dateien bereitzustellen, ist Mollify die einfachste und zugleich eleganteste Lösung, die ich kenne. Sie stösst allerdings auch sehr schnell an ihre Grenzen: So kann man weder online Dateien betrachten (oder gar bearbeiten) noch gibt es einen Check-out-Mechanismus, um die zeitgleiche Bearbeitung desselben Dokuments durch verschiedene Personen auszuschliessen. Und als Projektmanagement-Tool taugt Mollify schon gar nicht. Aber eben: Die Kernfunktionalität ist bestechend gut gelöst.

Mollify erfordert PHP 5.2 oder neuer und unterliegt der Eclipse Public Licence (EPL).

TYPO3 Tuning: Quixplorer – die bessere Filelist

Über das Modul Filelist, das standardmässig in TYPO3 installiert ist, kann man direkt im Backend den Inhalt des Ordners fileadmin bewirtschaften, ohne einen FTP-Client bemühen zu müssen. Quixplorer macht im Prinzip dasselbe, nur besser:

  • Quixplorer ist nicht auf das Verzeichnis fileadmin beschränkt. Dadurch kann man beispielsweise auch auf die Extensions unter /typo3conf/ext/ zugreifen.
  • Quixplorer erlaubt es, Dateioperationen parallel auf mehreren Dateien auszuführen.
  • Quixplorer kann Textdateien (z.B. TypoScript, PHP, HTML, CSS) mit Syntax-Highlighting anzeigen (wenn auch nicht editieren) und im Edit-Mode zu einer bestimmten Zeilennummer springen.
  • Mit Quixplorer kann man die Permissions einer Datei oder eines Verzeichnisses ändern.
  • Quixplorer kann ZIP-Archive direkt auf dem Server entpacken.
css.php