Open Source Software und die öffentliche Hand

Matthias Stürmer hat im Rahmen des eGovernment-Symposium 2007 in Bern einen Vortrag zum Thema „Open Source Software und die öffentliche Hand“ gehalten. Die zugehörige Präsentation ist nun auf SlideShare verfügbar. Stürmer ist Doktorand am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation der ETH Zürich, hat seine Lizentiatsarbeit zum Thema „Open Source Community Building“ geschrieben und ist Vorstandsmitglied von /ch/open.

Umfrage: Open Source in der Schweizer Geschäftswelt

Im Rahmen ihrer Berufsmatura schreiben Fabian Vogler und Michael Gysel eine Projektarbeit zum Thema „Open Source in der Schweizer Geschäftswelt“. Dabei geht es insbesondere um Unterschiede beim Einsatz von Open Source
Software zwischen der Öffentlichen Verwaltung und der Privatwirtschaft. Die Projektvereinbarung kann hier eingesehen werden.

In diesem Zusammenhang haben Vogler und Gysel auch eine Online-Umfrage mit 9 Fragen erstellt und bitten nun Mitarbeiter von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, sich 5 Minuten Zeit zu nehmen, um diesen Fragebogen auszufüllen.

Wie man ein Open-Source-Projekt aufbaut und führt

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Dieses Blog befasst sich primär mit dem Einsatz von Open Source Software, nicht mit deren Entwicklung. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle ein Fachbuch vorstellen, das den Aufbau und die Führung eines Open-Source-Projekts praxisnah und mit viel Sachkenntnis beschreibt: Producing Open Source Software: How to Run a Successful Free Software Project von Karl Fogel. Auch wenn teilweise technische Aspekte (z.B. Versionierungsmethoden) oder rechtliche Fragen (z.B. Lizenzen) diskutiert werden, so geht es in erster Linie darum, wie man ein solches Projekt managt und zum Erfolg führt:

„Producing Open Source Software is a book about the human side of open source development. It describes how successful projects operate, the expectations of users and developers, and the culture of free software.“

Der Titel ist im O’Reilly-Verlag erschienen, kann aber auch als PDF-Dokument oder im HTML-Format von der Website heruntergeladen werden. Da er unter einer Creative Commons Attribution-ShareAlike License steht können Texte daraus auch kopiert und weiterverarbeitet werden.

Geld verdienen mit Open Source Software

Peter Stevens – Consultant beim Schweizer Internet-Dienstleister Namics und ehemaliges Vorstandsmitglied der Swiss Open Systems User Group – erklärt in einem Grundlagenartikel die ökonomischen Aspekte von Open Source Software. Es geht im dabei weniger um die Frage, wie Unternehmen mit freier Software Geld einsparen können, sondern wie man mit einem Produkt, das für alle kostenlos verfügbar ist, trotzdem Geld verdienen kann.

OpenDay 2007, Zürich

OpenDay 2007

Deutlich bescheidener als der LinuxTag, der kurz vorher in Berlin stattfindet, ist der OpenDay in Zürich: Die „Linux- und Open-Source-Konferenz“ an der Computerschule Digicomp dauert einen Tag und bietet 18 Referate. Das Thema sind aber auch hier die vielen Facetten von Open Source Software. Der Anlass findet am 14. Juni 2007 im Digicom-Hauptsitz an der Limmatstrasse 50 im Zürcher Kreis 5 statt.

LinuxTag, Berlin

Der LinuxTag ist eine Messe mit umfangreichem Vortragsprogramm, die bereits seit 1996 stattfindet und sich zu einer der führenden Veranstaltungen zum Thema Linux und Freie Software entwickelt hat. Dieses Jahr findet sie in der Bundeshauptstadt Berlin statt, und zwar vom 30. Mai bis zum 2. Juni 2007. Wie das diesjährige Motto „Where .com meets .org“ zum Ausdruck bringt, richtet sich die Veranstaltung sowohl an die Community als auch an Unternehmen. Themenschwerpunkte sind Virtualisierungslösungen, das Web 2.0 sowie der Einstieg in die Open-Source-Szene.

Mehr zum Thema:

SpikeSource: Distribution und Support von Open-Source-Paketen als Business-Modell

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Wie kann man mit Software, die jeder frei kopieren darf, Geld verdienen? Diese Frage wird immer wieder gestellt, obwohl sie längst beantwortet ist – schon Richard Stallman hat vorgeschlagen, kostenpflichtigen Service und Support rund um freie Software anzubieten (vgl. Revolution OS: Wie GNU/Linux die Welt veränderte).

Genau dies tut SpikeSource. Das Unternehmen nimmt bekannte Open Source Software, schnürt sie zusammen mit seiner Test- und Konfigurationsplattform SpikeIgnite zu einem stabilen, einfach managebaren Gesamtpaket und vertreibt sie dann über ein Partnernetzwerk. Derzeit umfasst das Angebot die folgenden Produkte: Drupal (CMS), Alfresco (CMS), Centric (CRM), Open Xchange (E-Mail/Kalender) und Jasper (Business Intelligence).

Einblicke in das Business-Modell vermitteln übrigens die ausführlichen Video-Podcasts auf der SpikeSource Website.

Open Source Software im Unterricht, Zürich

Die Schweizerische Zentralstelle für die Weiterbildung der Mittelschullehrpersonen WBZ organisiert am 2. Juni 2007 eine Weiterbildungstagung für alle Lehrpersonen, die an Open Source Software im Unterricht interessiert sind. Unterstützt wird der Anlass vom Schweizerischen Verein für Informatik in der Ausbildung SVIA, /ch/open, LerNetz AG und der EB Zürich. Die Tagung besteht aus sechs Fachreferaten inkl. Software-Demonstrationen.

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