reMail wird Open Source

reMail – eine alternative E-Mail App für das iPhone – wurde kürzlich von Google aufgekauft. Nun steht der Source Code unter der Apache-2.0-Lizenz zum Download zur Verfügung. Damit sind grundsätzlich die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass es demnächst wieder eine vergleichbare App geben wird. reMail selbst ist hingegen seit der Übernahme durch Google nicht mehr im App Store verfügbar.

Google Open Source Jam, Zürich

Unter dem Namen Open Source Jam Zürich findet im Schweizer Google-Office am 28. Februar 2008 ein informelles Treffen von Entwicklern statt, die an Open-Source-Projekten arbeiten und Mitarbeiter suchen. Das Thema lautet: „The desktop in the past, present and future.“ Allerdings: „Attendance is by invitation only.“

Googlepedia: Simultan in Google und Wikipedia suchen

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Immer häufiger kommt es vor, dass ich in der Wikipedia nach Weblinks zu einem bestimmten Thema suche, falls ich über Google keine brauchbaren Treffer erhalten habe. Die Firefox-Extension Googlepedia vereinfacht diesen Prozess, indem sie automatisch bei jeder Google-Abfrage den entsprechenden Suchbegriff auch in der Wikipedia nachschlägt und den ersten Artikel in der rechten Fensterhälfte einblendet. Wer häufig im Internet recherchiert sollte Googlepedia unbedingt ausprobieren.

Google Android: Open-Source-Betriebssystem für Mobiltelefone

Nach OpenMoko gibt es nun mit Android ein zweites freies Betriebssystem für Mobiltelefone, das auf Linux und Java basiert. Der Name stammt von einem Unternehmen, das vor zwei Jahren von Google übernommen wurde. Trotzdem ist Android kein reines Google-Produkt, sondern wird von der Open Handset Alliance getragen, der eine ganze Reihe von namhaften Telekommunikationsunternehmen, Chip- und Mobiltelefon-Herstellern sowie Software-Firmen angehören. Insofern hat Google seine Offensive gegen die Konkurrenten Windows Mobile, Symbian, Blackberry, iPhone (Mac OS X) und Palm OS breit abgestützt.

Wie das obige Video zeigt, ist Android schon weit fortgeschritten. Das Benutzer-Interface zeigt eine gewisse Ähnlichkeit mit dem iPhone und unterstützt ebenfalls (aber nicht ausschliesslich) Touchscreens. Die gesamte Android-Plattform umfasst nebste dem eigentlichen Betriebssystem auch Middleware und Schlüsselapplikationen (z.B. eine Kontaktverwaltung). Weitere Applikationen können und sollen von Entwicklern in- und ausserhalb der Open Content Alliance kommen. Diesen Entwicklern steht nicht nur das kostenlose Android Software Developer Kit (SDK) zur Verfügung, sondern es winken ihnen insgesamt 10 Millionen US-Dollar Preisgeld im Rahmen des Android Developer Challenge. Google verfolgt also eine komplett andere Strategie als Apple, das sein iPhone nur sehr zögerlich für Entwickler geöffnet hat.

Mehr zum Thema:

Google erschliesst US-Patente

Seit einigen Tagen ermöglicht die Google Patent Search Volltextsuchen über alle 7 Millionen Patente des United States Patent and Trademarkt Office (USPTO). Die Patentschriften werden – genau wie bei der Google Buchsuche – als Faksimile angzeigt, Fundstellen des gesuchten Stichworts werden farbig hervorgehoben.

Es liegt auf der Hand, dass die Google Patent Search ein hervorragendes Werkzeug für jeden Patentanwalt darstellt. Für alle anderen erschliesst der neue Google-Service zahlreiche kuriose Erfindungen wie einen Shark Protector Suit oder eine Amusement Device incorporating Simulated Cheese and Mice (wie das offizielle Google Blog launisch berichtet). Zugleich macht die Google Patent Search aber auch deutlich, wieviele Ideen durch Patente geschützt sind. Und gelegentlich fragt man sich, wie die armen Patentbeamten aufgrund der eingereichten Patentschriften überhaupt beurteilen wollen, ob die Idee tatsächlich neu und schützenswert ist.