OpenExpo, Zürich

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Die dritte OpenExpo – Schweizer Messe und Konferenz für Open Source Software – findet am 19. und 20. September 2007 in Zürich-Oerlikon statt. Sie wird durch den Verein /ch/open in Zusammenarbeit mit der Topsoft Messe für Business Software organisiert. Zielpublikum der OpenExpo sind CIOs und Informatikverantwortliche in KMUs sowie Technologie-Manager und Software-Entwickler in ICT-Dienstleistungsunternehmen.

Tweakfest Review: Georg C. F. Greve über Freie Software

Am Tweakfest 2007 in Zürich sprach Georg C. F. Greve als Präsident der Free Software Foundation Europe zum Thema „Open Source is not enough“. Die rund 1stündige Keynote steht nun als Streaming Video zur Verfügung.

OpenNet Initiative: 25 von 41 Ländern zensurieren das Internet

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Wie eine kürzlich vorgestellte Untersuchung der OpenNet Initiative zeigt, ist die Zensur des Internets weit verbreitet. Zudem nimmt die Zensur zu, wie John Palfrey von der Harvard Law School schreibt:

„The headline of the study is a substantial growth in the scale, scope and sophistication of Internet filtering worldwide, in 25 of the 41 states in which we tested.“

Die Untersuchung, die 5 Jahre dauerte, wurde anlässlich der ersten Global Internet Filtering Conference vorgestellt. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse können auf der neu gestalteten Website der OpenNet Initiative eingesehen werden, Details werden in Buchform unter dem Titel Access Denied: The Practice and Policy of Global Internet Filtering veröffentlicht.

Eine Bemerkung am Rande: Nebst der politischen Zensur, an die man in diesem Zusammenhang sofort denkt, betreffen solche Massnahmen auch andere Inhalte. Deshalb unterscheidet der Bericht unter anderem zwischen Political Content (Karte oben) und Social Content (Karte unten). Social Content meint dabei Glückspiel, Drogen und Pornografie. Und da man auch als liberaler Geist gewisse Inhalte gerne aus dem Internet verbannen möchte, taucht irgendwann die Frage auf, ob denn Internet-Zensur nur negativ zu bewerten sei oder ob es auch gute Zensur gibt. Diese Frage wurde an der Konferenz ebenfalls diskutiert, wie bei Urs Gasser von der Harvard Law School nachzulesen ist.

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LinuxTag, Berlin

Der LinuxTag ist eine Messe mit umfangreichem Vortragsprogramm, die bereits seit 1996 stattfindet und sich zu einer der führenden Veranstaltungen zum Thema Linux und Freie Software entwickelt hat. Dieses Jahr findet sie in der Bundeshauptstadt Berlin statt, und zwar vom 30. Mai bis zum 2. Juni 2007. Wie das diesjährige Motto „Where .com meets .org“ zum Ausdruck bringt, richtet sich die Veranstaltung sowohl an die Community als auch an Unternehmen. Themenschwerpunkte sind Virtualisierungslösungen, das Web 2.0 sowie der Einstieg in die Open-Source-Szene.

Mehr zum Thema:

TYPO3-Konferenz T3CON07, Karlsruhe

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Zum dritten Mal findet dieses Jahr die TYPO3-Konferenz T3CON statt. Ort der Veranstaltung ist das Queens Hotel in Karlsruhe, die Liste der Referenten liest sich wie ein Who is Who der TYPO3-Szene. Detailinformationen sowie ein Registrierungsforumlar gibt es unter http://t3con07.typo3.org.

TYPO3 Anwenderforum NRW, Köln

Am 23. Mai 2007 findet in Köln das TYPO3 Anwenderforum NRW statt (NRW steht für das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen). Die eintägige Veranstaltung richtet sich an Geschäftsleiter, Marketing- und IT-Verantwortliche, die sich für den Einsatz des Opensource CMS TYPO3 interessieren. Sie erlaubt es, sich unabhängig von TYPO3-Experten über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von TYPO3 informieren zu lassen und anhand von Erfahrungsberichten heutiger Anwender eine eigene Meinung zu bilden. Die Kosten betragen 80 Euro, es ist eine Anmeldung erforderlich.

OpenExpo 2007, Bern

Die zweite Ausgabe der OpenExpo – Schweizer Event für freie und Open Source Software findet in der BEA Bern statt: am 7. und 8. März 2007 im Rahmen der topsoft – Messe für Business Software. Der Event bietet 19 Referate von Open-Source-Experten aus der Schweiz und Deutschland sowie die Gelegenheit, sich von Community-Repräsentanten ein Dutzend prominente Open-Source-Projekte wie Ubuntu, OpenOffice.org, Wikipedia und XEN demonstrieren zu lassen. Hinter der Veranstaltung – welche die Nachfolge von Let’s Open The Source LOTS angetreten hat – steht wiederum der Verein /ch/open.

1. German Financial Open Source Summit

Auch für Finanzdienstleister gibt es zunehmend Software-Lösungen aus dem Open-Source-Umfeld. Der deutsche IT-Dienstleister S&N AG, der sich auf die Finanzindustrie spezialisiert hat und unter dem Namen Ophelos ein Kompetenzzentrum für Open Source Software betreibt, führt deshalb am 14. November 2006 den ersten German Financial Open Source Summit durch. Die Teilnehmer erwarten Best-Practice-Vorträge folgender Unternehmen:

  • Apache Software Foundation
  • Rheinland Versicherung
  • Telekurs Card Solutions
  • Pentaho
  • S&N

Show des Freien Wissens, Berlin

Die Show des Freien Wissens, die am 16. September 2006 im Rahmen der Konferenz Wizards of OS stattfindet, will die Thematik von Open Source und Open Content unterhaltsam und massentauglich vermitteln. Der zugehörige Flyer bringt das Phänomen sehr schön auf den Punkt:

„Wikipedia ist die größte Enzyklopädie der Welt, mit weitem Abstand vor Brockhaus und Encyclopedia Britannica. OpenOffice kann alles, was gängige kommerzielle Office-Programme können, kostet aber keinen Cent und kann von jedem weiter entwikkelt werden, der Lust dazu hat. Googles Suchmaschine arbeitet komplett auf der Basis des freien Betriebssystems GNU/Linux, ebenso wie die Programme, mit denen der Animations-Welterfolg „Shrek“ produziert wurde. Immer mehr Musiker stellen ihre Songs kostenlos im Internet zur Verfügung, verdienen aber trotzdem Geld mit ihrer Musik. Seit neuestem kommen auch noch freie Filme dazu.

Wie kann das alles funktionieren? Was ist „freies Wissen“, wieso schreiben Menschen Computerprogramme, Songs und Texte, um sie dann zu verschenken? Warum produzieren sie Filme und stellen sie zum kostenlosen Abruf ins Internet? Warum bauen sie ein Funknetz auf, mit dem eine ganze Stadt Internet-Zugang hat, ohne dafür Geld zu verlangen?

[…]

Obwohl viele Projekte auf den ersten Blick unglaublich erscheinen mögen –
bei näherem Hinsehen wird deutlich, wie einleuchtend der Gedanke ist, der dahinter steht: Je mehr freies Wissen vorhanden ist, desto leichter können Menschen davon Gebrauch machen und desto wertvoller wird es für uns alle.“