Bund bleibt Microsoft treu – Solothurn profitiert von Open Source Software

Ein Artikel in der NZZ beleuchtet die Haltung der Behörden in der Schweiz gegenüber Open Source Software: Millionen sparen mit Open Source. Fazit: Der Bund hat unlängst in einem fragwürdigen Verfahren Lizenzverträge mit Microsoft im Wert von 42 Millionen Franken verlängert – das Beispiel des Kantons Solothurn zeigt dagegen, dass sich mit der Umstellung auf Open Source Software finanzielle Einsparungen realisieren lassen. Lesenswert!

In diesem Zusammenhang interessant ist auch die Gründung der «Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit» durch Nationalräte der CVP, SP, FDP, EVP, GLP und Grünen. Sie kritisieren, dass in der Bundesverwaltung entgegen den Vorgaben der «Open Source Strategie Bund» und der «E-Government Strategie» noch immer einseitig auf proprietäre Software gesetzt werde. Mit Vorstössen im Parlament wollen sie deshalb den Einsatz von Open Source Software und offenen Standards in der Schweiz fördern.

Open Source Software und die öffentliche Hand

Matthias Stürmer hat im Rahmen des eGovernment-Symposium 2007 in Bern einen Vortrag zum Thema „Open Source Software und die öffentliche Hand“ gehalten. Die zugehörige Präsentation ist nun auf SlideShare verfügbar. Stürmer ist Doktorand am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation der ETH Zürich, hat seine Lizentiatsarbeit zum Thema „Open Source Community Building“ geschrieben und ist Vorstandsmitglied von /ch/open.