Werk von Charles Darwin komplett digitalisiert

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Die University of Cambridge hat die gesammelten Werke von Charles Darwin online zugänglich gemacht. Dies umfasst sowohl die gedruckten Publikationen als auch seine Manuskripte und Tagebücher.

image In der Regel stehen sowohl durchsuchbare Texte als auch Faksimile-Ansichten zur Verfügung. Bei gleichzeitiger Darstellung laufen die beiden Ansichten synchron, was trotz der einigermassen lesbaren Handschrift Darwins eine wertvolle Unterstützung darstellt. Technisch und optisch ist die Website einfach, aber funktional; sie kommt ohne Flash oder andere Technologien aus, welche beim Web-Browser ein Plug-In voraussetzen würde.

Books 3.0.1: Literaturverwaltung für Mac OS X

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Books ist ein Programm für Mac OS X, das primär Studenten, Wissenschafter und Bücherwürmer schätzen werden: Es hilft bei der Literaturverwaltung. Nebst den detaillierten bibliographischen Angaben kann man pro Buch auch Inhaltszusammenfassungen, Rezensionen sowie die Verfügbarkeit in Bibliotheken speichern. Zur Gliederung eines grösseren Bestandes kann man Bücherlisten anlegen, zudem gibt es sogenannte intelligente Bücherlisten, die sich aufgrund vorgegebener Filterkriterien automatisch aktualisieren.

Das Highlight des Programms ist die Funktion „Automatisch ausfüllen“, welche es erlaubt, die bibliographischen Daten zu einem Buch aus einem Online-Katalog herunterzuladen, so dass man sich die manuelle Erfassung sparen kann. Zu diesem Zweck gibt es eine ganze Reihe von Erweiterungen, welche Schnittstellen zu Internet-Datenbanken wie z.B. Amazon, Library of Congress, GVK oder Helveticat bereitstellen. Ausserdem gibt es verschiedene Export-Erweiterungen, um die Daten später auch wieder exportieren zu können.

Books wird von Chris Karr entwickelt, unterliegt der MIT Licence und ist auch in einer deutschen Version verfügbar.

OASE: Literaturrecherche für Hochschul-Publikationen

Viele Hochschulen besitzen heute eigene Dokumenten-Server, auf denen Dissertationen, Diplomarbeiten, Forschungsberichte und Ähnliches publiziert werden (vgl. ZORA: Open Access Server der Uni Zürich ist online). Damit man bei der Literaturrecherche nicht jeden Dokumenten-Server einzelnen durchsuchen muss, wurde die Meta-Suche OASE (Open Access to Scientific Literature) geschaffen. Über ein einfaches Interface können parallel rund 40 Dokumenten-Server aus Deutschland nach bibliographischen Daten durchsucht werden – eine Volltextsuche steht leider noch nicht zur Verfügung.

DOAJ: Verzeichnis von frei zugänglichen Fachzeitschriften

Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) verzeichnet Zeitschriften aus dem wissenschaftlichen und schulischen Bereich, die gemäss dem Open-Access-Prinzip frei zugänglich sind. Es wird von der Universitätsbibliothek Lund betrieben und erfasst Publikationen aus allen Fachgebieten und Sprachen.

Für die Aufnahme in das Verzeichnis gelten folgende Kriterien:

  • Die Leser (und die Institutionen, denen sie angehören) zahlen keinerlei Nutzungsgebüren. (Eine kostenfreie Registrierungspflicht auf der Website ist jedoch zulässig.)
  • Die Artikel müssen vor der Publikation einen Qualitätssicherungsprozess durchlaufen haben (Peer Review oder Editorial Review).
  • Die Artikel müssen im Volltext und ohne Zeitverzögerung zugänglich sein.
  • Hingegen muss die Open-Access-Definition der Budapest Open Access Initiative bezüglich der Nutzungsrechte (welche auch die Weiterverbreitung miteinschliesst) nicht vollumfänglich erfüllt sein, um einen Eintrag im DOAJ zu erhalten.