Second Life Client wird Open Source

Linden Research hat heute angekündigt, die Client-Software für die virtuelle Welt Second Life unter der GNU Public Licence v2 als Open Source freizugegeben. Über die Gründe, die zu diesem Entscheid geführt haben, sagt die Ankündigung im Linden-Blog wenig – der Titel «Embracing the Inevitable» suggeriert allerdings, dass Linden offenbar keine Alternative dazu sah.

In ersten Kommentaren taucht häufig das Thema Sicherheit auf: Während die einen hoffen, die Community werde helfen, Sicherheitslücken zu schliessen, befürchten andere, durch den Einblick in den Quellcode hätten Betrüger und Abzocker nun leichtes Spiel. Ausserdem wurde darauf hingewiesen, dass die Freigabe des Codes nur der erste Schritt für ein erfolgreiches Open-Source-Projekt darstelle: Die Organisation eines solchen Projekts und die Entwicklung einer funktionierenden Community sei eine grosse Herausforderung. Einen ersten Schritt hat Linden mit der Eröffnung eines Wikis gemacht, das als erste Anlaufstelle für die Community dienen soll.

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