Tracks: Die Aufgabenliste im Web

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Tracks ist so ungefähr das Gegenteil von OpenGoo oder ClockingIT: Kein umfassendes Tool für die Zusammenarbeit im Team also, sondern eine reine Aufgabenliste für das Self Management.

Wenn Sie den obigen Screenshot etwas genauer betrachten, dann haben Sie Tracks schon zur Hälfte verstanden. Gegliedert in sogenannte Contexts und Projekte können Tasks angelegt, mit Notizen beschrieben und mit Tags klassifiziert werden. Ein Task kann (aber muss nicht) mit einem Zieldatum versehen werden. Ist dieses Datum noch in weiter Ferne, dann leuchtet er beruhigend grün, fällige Tasks werden orange, und überfällige rot. Erledigte Tasks wandern in der Liste nach unten und zeigen, was man bisher geschafft hat.

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Apropos geschafft: Tracks verfügt über eine detaillierte Statistik, welche mit aufwändigen Grafiken zeigen, wieviele Tasks man wann angelegt bzw. erledigt hat. Diese Statistik sieht attraktiv aus, bietet aber viel Potential zum Selbstbetrug: Die Anzahl der Aufgaben ist bekanntlich nicht proportional zur Leistung, die man erbracht hat – «Altpapier entsorgen» und «Steuererklärung ausfüllen» haben da eine ganz unterschiedliche Qualität.

Was ferner positiv auffällt sind die vielfältigen Möglichkeiten, wie man die Aufgaben über Feeds auslesen bzw. in unterschiedlichen Formaten exportieren kann. Auf diese Weise kann man seine Aufgaben zwar in Tracks zentral verwalten, aber an ganz unterschiedlichen Orten anzeigen. Auch über ein Mobiltelefon ist Tracks gut benutzbar.

Vom Bedienungskonzept her ist Tracks eine typische Web-2.0-Applikation: grafisch attraktiv, im Funktionsumfang reduziert, und dank AJAX sehr flüssig zu bedienen. Technologisch basiert die Software auf Ruby on Rails; dieses Framework steht zwar auf vielen Shared Hosting Accounts noch nicht zur Verfügung, man kann Tracks aber auch als kostenlosen Hosted Service auf http://tracks.tra.in nutzen.

(Danke Dario für den Tipp!)

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