Website-Konzeption: Sitemaps entwerfen mit XMind

XMind ist eigentlich eine Mind Mapping Software (für Windows, Mac OS X und Linux). Allerdings kann man das Programm auch nutzen, um andere Diagrammtypen zu erstellen, insbesondere Organigramme oder – was visuell letztlich das Gleiche ist – Sitemaps. Wer also die Struktur einer neuen Website definieren muss, findet in XMind ein Tool, das elegant die Brücke schlägt zwischen Brainstorming und Detailkonzeption. Das obige Video zeigt anhand einer fiktiven Website, wie man dabei vorgeht.

WiseMapping: Web-basiertes Mind Mapping Tool

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Wenn man Mind Maps für Denkprozesse im Team nutzt besteht oft das Bedürfnis, diese Mind Maps im Web bereitzustellen und gemeinsam zu bearbeiten. Eine der schönsten Lösungen für diesen Zweck ist MindMeister, doch handelt es sich dabei um eine proprietäre Software. Mit WiseMapping gibt es nun eine Alternative, die sowohl als kostenloser Hosted Service (www.wisemapping.com) als auch als Open-Source-Software für das Self Hosting (www.wisemapping.org) zur Verfügung steht.

WiseMapping basiert auf dem Java-Framework Spring. Auf der Client-Seite kommt nicht etwa Flash, sondern SVG (Scalable Vectorial Graphics) für Firefox und Safari bzw. VML (Vector Markup Language) für Internet Explorer und Opera zum Einsatz. Die Bedienung ist flüssig, und den Funktionsumfang würde ich als “genau richtig” einstufen. Mind Maps können für andere Bearbeiter freigeben werden; das darf man ohne Bedenken tun, denn dank der History kann man jederzeit zu einer früher gespeicherten Version zurückkehren. Mit WiseMapping erstellte Mind Maps können entweder via iFrame in eine Website eingebettet oder in den Formaten SVG, PDF, Freemind oder Image exportiert werden.

Glow: JavaScript-Library der BBC wird Open Source

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Die BBC hat ihre – bisher nur für eigene Zwecke genutzte – JavaScript-Library Glow als Open Source Software freigegeben und unter die Apache-Lizenz 2.0 gestellt. Als wichtiger Vorteil dieser Library wird die Unterstützung älterer Browser (namentlich Safari 1.3) genannt.

Persönlich hat mich vor allem das obige Beispiel einer grafischen Zeitleiste angesprochen, welche mit Glow erstellt wurde: Die Royal Timeline zeigt die Regentschaft der britischen Monarchen und bietet eine variable Vergrösserung sowie schnelles Anspringen von bestimmten Punkten auf der Zeitachse.

GRAMPS: Solides Werkzeug für Genealogen

GRAMPS (Genealogical Research and Analysis Management Programming System) gehört zu den bekanntesten freien Genealogie-Programmen. Es stammt aus der Linux-Welt, kann aber gemäss Angaben auf der Projekt-Homepage auch unter Windows und unter Mac OS betrieben werden; ich selbst habe es unter Ubuntu getestet.

In der Genealogie (Familiengeschichte, Ahnenforschung) geht es darum, biografische Personendaten zu sammeln, inklusive Bilder, Dokumente, Quellenangaben, Links und andere ergänzende Informationen. Der Genealoge verbringt deshalb viel Zeit damit, Daten zu erfassen. Eine gute Software kann diesen Prozess wesentlich unterstützen, wobei mir persönlich folgende Kriterien wichtig erscheinen:

  • Usability: Datenerfassung ist grundsätzlich eine lästige und aufwändige Tätigkeit. Eine durchdachte, attraktive Benutzeroberfläche gestaltet die Arbeit aber angenehmer und effizienter.
  • Datenstruktur: Ein Genealogie-Programm ist letztlich nichts anderes als eine spezialisierte Datenbank mit einer vorgebenen Datenstruktur. Wenn man seine Daten später durchsuchen, auswerten, grafisch darstellen oder exportieren möchte, kann es entscheidend sein, ob ein sinnvolles Datenmodell vorliegt. Zudem müssen auch Mediendateien (Bilder, Audio, Video) vernünftig unterstützt werden.
  • Visualisierung: Ich persönlich kann Informationen wesentlich besser erfassen, wenn sie in geeigneter Form visualisiert sind. Verwandschaftliche Beziehungen werden traditionell als Stammbaum oder Ahnentafel dargestellt. Ein gutes Genealogie-Programm unterstützt nicht nur viele Varianten solcher Stammbäume, sondern lässt auch manuelles Finetuning zu und ergibt ein schönes Druckbild.
  • Online-Anbindung: Dass man eine URL im Sinne einer Quellenangabe speichern kann, ist selbstverständlich. Gute Genealogie-Programme gehen aber einen Schritt weiter, schlagen beispielsweise Begriffe selbständig in Online-Datenbanken nach oder stellen geografische Daten auf Google Maps dar.
  • Import/Export und Berichte: Mit GEDCOM gibt es im Bereich der Familienforschung einen gut etablierten Standard für den Datenaustausch. Import- und Export im GEDCOM-Format ist deshalb Pflicht, allenfalls werden aber auch noch weitere Formate angeboten. Ausserdem kennen Familienforscher diverse Berichtsformen, um genealogische Daten strukturiert auszudrucken.

Gemessen an diesen Massstäben kann sich GRAMPS problemlos im oberen Mittelfeld positionieren. Zunächst ist es leicht zu verstehen, sauber durchkonzipiert und schnell. Die Datenstruktur kann ich nicht abschliessend beurteilen, aber sie scheint mir sauber (im Sinne des Relationalen Datenmodells), detailliert, flexibel und auch für grosse Datenbestände geeignet. Eine besonders ausgeklügelte Medienverwaltung gibt es zwar nicht, aber man kann immerhin nebst Bildern auch Videos referenzieren.

Die Visualisierungsmöglichkeiten für Stammbäume bieten eine gute Grundausstattung, und das Resultat ist ansehnlich, auch wenn keine manuellen Eingriffe möglich sind, da die Stammbäume mit Graphviz generiert werden. Bezüglich Online-Anbindung sollte man nicht zu viel erwarten, dafür ist die Ausstattung in den Bereichen Exporte und Berichte reichhaltig; herausgreifen möchte ich hier die Export-Möglichkeit als komplette Website (vgl. obigen Screenshot). Abgerundet wird der positive Eindruck durch eine gute Dokumentation auf der Projekt-Homepage.

XMind: Professionelle Mind Mapping Software für Windows, Mac OS und Linux

Wer bislang ein Mind-Mapping-Programm mit Open-Source-Lizenz suchte, landete fast zwangsläufig bei FreeMind. Seit wenigen Tagen gibt es jedoch eine Alternative, die ich ausgesprochen überzeugend finde: XMind.

Was das Erstellen von Mind Maps angeht, so bietet XMind alles, was man in der Praxis braucht. Weil man den einzelnen Knoten Notizen, Links, Bilder, Attachments und Symbole hinzufügen kann, lässt sich auch ein umfangreicheres Konzept problemlos in einer Mind Map verwalten. Bezüglich der Formatierung bietet XMind viele Möglichkeiten, wobei mir persönlich insbesondere die Umwandlung einer klassischen Mind Map in eine Sitemap wichtig ist (weil man so aus einem Brainstorming rasch eine Website-Struktur entwickeln kann). Details sind den schön gemachten Demo-Videos zu entnehmen.

XMind wurde auf Basis der Eclipse-Plattform entwickelt und besitzt deshalb eine sehr flexible Oberfläche. Die meisten Funktionen sind nicht in Dialogen oder Paletten untergebracht, sondern in Registern, die rings um das Hauptfenster angedockt werden. So kann man sich seine ideale Arbeitsumgebung massschneidern und hat schnellen Zugriff auf häufig benötigte Funktionen. Ein weiterer Vorteil der Eclipse-Plattform ist, dass sie auf Java basiert und deshalb für verschiedene Betriebssysteme verfügbar ist; so läuft auch XMind gleichermassen unter Windows, Mac OS und Linux. Sogar als Portable Application, die direkt von einem USB-Stick aus gestartet werden kann und mit allen drei Betriebssystemen zurechtkommt, ist XMind verfügbar. Wer möchte kann XMind zudem als Plug-in in eine existierende Eclipse-Installation integrieren.

Wie kommt es, dass über Nacht eine derart ausgereifte Software als Open Source verfügbar wird? XMind gibt es schon länger, aber bisher nur als kommerzielle Software. Die Freigabe der Standard-Version unter der Eclipse Public Licence (EPL) bzw. der GNU Lesser General Public Licence (LGPL) ist eine Promotionsmassnahme für die weiterhin kommerziell vertriebene Pro-Version. Letztere bietet zustäzlich einen Präsentations-Modus, eine Gantt-Darstellung für Aufgaben, Audio-Anmerkungen und zusätzliche Export-Formate (MindJet MindManager, Microsoft Word, Microsoft PowerPoint, PDF, RTF). Ausserdem kann man mit der Pro-Version Mind Maps auf share.xmind.net publizieren und dabei den Zugriff durch andere Personen beschränken – die Standard-Version bietet zwar ebenfalls eine Upload-Funktion, aber alle Mind Maps sind öffentlich. (Liste aller Unterschiede)

Ist XMind somit eine Crippleware, die mit dem Schlagwort “Open Source” lediglich Werbung für ein kommerzielles Produkt macht? Ich denke nicht. Auch die freie Standard-Version ist ein ausgesprochen leistungfähiges und schön gemachtes Programm, das man sehr wohl produktiv nutzen kann. Die Zusatzfunktionen der Pro-Versionen sind mehrheitlich verzichtbar bzw. substituierbar. Ausserdem muss man sich von der Idee verabschieden, dass Open Source Software nur von Idealisten für Gotteslohn entwickelt wird bzw. werden soll. Der Verkauf von Zusatzdienstleistungen rund um Open Source Software sichert den Entwicklern ein Auskommen, was wiederum der Qualität der Software zugute kommt. Insofern gehört dem Dualen Lizenzierungs-Modell die Zukunft.

Auf die Schnelle: Charts für TYPO3-Websites

Spätestens seit es Excel gibt gehört es zum guten Ton, Zahlen nicht einfach als Zahlen zu präsentieren, sondern in übersichtliche und visuell attraktive Diagramme zu verwandeln. Dieser Artikel befasst sich mit der Fragestellung, wie man solche Diagramme (engl. Charts) mit bescheidenem Aufwand auf eine TYPO3-Website bringt.

Variante 1: Excel & Co.

Wenn die Zahlen, die man visualisieren will, selten oder nie ändern, dann sollte man gar nicht erst in die Ferne schweifen: Mit Excel erzeugte Grafiken als Bild in die Website einzubauen ist nämlich allemal schneller als irgend eine Chart Engine in TYPO3 zu installieren und deren Handhabung zu erlernen. Nebst Excel liefert beispielsweise auch PowerPoint brauchbare Charts, und natürlich gibt es dank OpenOffice.org Alternativen mit Open-Source-Lizenz.

Variante 2: Google Chart API

imageAuch unsere zweite Variante ist nicht TYPO3-spezifisch: Für gelegentlich ändernde Zahlen bietet sich die Google Chart API an. Das Prinzip ist einfach: Man ruft über die URL http://chart.apis.google.com/chart Googles Chart-Engine auf und gibt alle Informationen über das gewünschte Diagramm im Query-String mit. Die obige Grafik beispielsweise kommt zurück, wenn Sie folgende URL aufrufen:

http://chart.apis.google.com/chart?
cht=p3&
chd=t:48.7,36.2,16.6,19.3&
chs=300×100&
chl=Migros|Coop|Denner|Manor|Volg&
chco=FFB900,DF3A00,535EDF,23BF90

Diese Lösung hat Vor- und Nachteile: Obige URL kann man in TYPO3 problemlos per Content-Element vom Typ HTML in eine Seite einbauen. Mit anderen Worten: Ohne ein Extension installieren zu müssen hat man auf diese Weise Diagramme erstellt, die über das TYPO3-Backend editierbar sind. Allerdings: Die obige URL zu erstellen bzw. zu manipulieren ist eine ziemlich technische Angelegenheit, die man normalen TYPO3-Redaktoren eher nicht zumuten möchte. Immerhin gibt es im Web zahlreiche Websites, wo man solche URLs über ein hübsches Interface erstellen kann (z.B. GCUI).

Variante 3: JPGraph

image Der dritte Weg führt über die Extension jpgraph, welche die gleichnamige Grafik-Library einbindet. Die erzeugten Diagramme wirken vielleicht etwas altbackener als bei Google, dafür ist man autonom und kann das Chart über ein übersichtliches Formular im TYPO3-Backend konfigurieren.

Für Standardanwendungen reicht diese Lösung. Man muss sich allerdings bewusst sein, dass diese Extension nur einen Bruchteil der Funktionalität der mächtigen Library erschliesst und dass lange nicht jede Option pro Chart-Typ im TYPO3-Backend angeboten wird. Bei gewissen Chart-Typen fehlen sogar ganz offensichtlich einzelne Parameter. jpgraph wird im TYPO3 Extension Repository als Alpha-Version geführt, und das sollte man durchaus ernst nehmen. Wenn man das Change Log der Extension studiert, wird man zudem feststellen, dass diese Extension nicht mehr wirklich aktiv weiterentwickelt wird.

EasyTimeline: Timelines in MediaWiki

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Für die Visualisierung von zeitgebundenen Fakten bieten sich Zeitleisten (Timelines) an. Von Haus aus hat MediaWiki hier keine Unterstützung zu bieten, aber mit der Extension EasyTimeline kann man Grafiken wie die oben gezeigte per Wiki-Text erstellen und editieren. Diese Methode ist natürlich – wie bei Wikis üblich – relativ technisch und setzt voraus, dass man sich in die Syntax der Extension einarbeitet. Der Aufwand lohnt sich aber, wenn man beispielsweise ein Wiki mit historischen Themen betreibt, einen Projektplan direkt im Wiki pflegen möchte oder (wie oben gezeigt) die Geschichte alle Apple-Macintosh-Computer nachzeichnen will.

SIMILE Timeline: Visualisierung von Geschichte auf der Zeitachse

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Als Historiker habe ich mich seit jeher dafür interessiert, wie man eine Abfolge von Ereignissen und Perioden visuell darstellen kann. Und als Informatiker habe ich stets nach Desktop- und Web-Applikationen gesucht, welche diese Ideen auch umsetzen können – bisher mit mässigem Erfolg: WikiTimeLine beispielsweise ist zwar ein interessanter Ansatz, kann aber weder visuell noch in der Bedienung wirklich überzeugen. Und Web-2.0-Produkte wie z.B. CircaVie oder Timeline kommen zwar optisch attraktiv daher, konzentrieren sich aber mehr auf Community-Funktionalität und Gimmicks als auf eine wirklich übersichtliche und interaktive Visualisierung.

SIMILE Timeline dagegen kommt meiner Vorstellung von einer perfekten Lösung schon sehr nahe. Zunächst ist die doppelte Zeitachse mit den unterschiedlichen Zoom-Stufen eine wirklich schöne Idee. Leider nicht selbstverständlich ist auch die Möglichkeit, sowohl punktuelle Ereignisse als auch Perioden zu visualisieren. Sehr hilfreich ist ferner die Möglichkeit (auf obigem Screenshot nicht sichtbar), die Einträge auf der Zeitachse per Volltextsuche zu filtern oder farbig zu markieren. Ein empfehlenswerter Showcase ist die Religion Timeline über jüdische und christliche Geschichte.

Das schönste aber ist: SIMILE ist nicht nur Open Source (BSD-Lizenz), sondern kann auch sehr einfach in die eigene Website eingebunden werden: Alles was es braucht, ist HTML, JavaScript sowie eine XML-Datei mit den darzustellenden Ereignissen bzw. Perioden. Wer schon einmal ein Google Maps Mashup erstellt hat, wird das Konzept von Timeline rasch begreifen.

SIMILE steht übrigens für Semantic Interoperability of Metadata and Information in unLike Environments und ist ein Projekt der University of California in Berkeley.

P.S. Es gibt auch ein SIMILE Timeline Plug-In für WordPress, das es erlaubt, Blog-Artikel anhand ihres Publikationsdatums auf einer Zeitachse zu platzieren. Aus meiner Sicht ist das nicht unbedingt die sinnvollste Anwendung für Timeline – aber eine hübsche Alternative für ein chronologisch sortiertes Blog-Archiv ist es allemal, wie dieses Beispiel zeigt.

Sweet Home 3D: Wohnung einrichten mit freier Software

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Nein, das blaue Ecksofa in Sweet Home 3D ist nicht ganz nach meinem Geschmack. Das macht aber nichts, denn einerseits lässt sich die Farbe der Möbel jederzeit ändern, und andererseits kann man bei Bedarf weitere 3D-Modelle in den Formaten OBJ, LWS oder 3DS importieren. Solche Modelle finden sich entweder auf der Sweet Home 3D Website, oder man erstellt sie mit einem 3D-Programm wie Art of Illusion oder Blender gleich selbst.

Ist das Mobiliar einmal vorhanden, ist eine Wohnungseinrichtung rasch erstellt. Die Wände kann man entweder nach Mass im Gitterraster (rechts oben) konstruieren oder von einem Plan, den man als Hintergrundbild importiert, nachzeichnen. Dann werden die Möbel aus der 3D-Bibliothek (links oben) in den Plan gezogen, rotiert und skaliert. Dabei erstellt das Programm nicht nur eine Stückliste (links unten), sondern auch eine 3D-Ansicht (rechts unten), die man entweder aus der Vogelschau betrachten oder als virtueller Betrachter begehen kann.

Sweet Home 3D ist eine rundum gelungene Software mit einer guten Online-Hilfe. Die aufgeräumte Benutzeroberfläche versteht man nach wenigen Minuten, und der Funktionsumfang scheint mir genau richtig gewählt, um rasch eine Wohnungseinrichtung zu visualisieren. (Wer allerdings eine CAD-Software erwartet, ist hier definitiv falsch.)

Da Sweet Home 3D in Java programmiert ist, kann es unter Windows, Mac OS X, Linux und Solaris betrieben werden. Die Installation erfolgt entweder über einen klassischen Installer oder über Java Web Start. Das Programm unterliegt der GNU General Public Licence (GPL).

WikiTimeScale: Wikipedia auf dem Zeitstrahl

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Das Prinzip ist bestechend: WikiTimeScale stellt Begriffe aus der Wikipedia auf einem Zeitstrahl dar und visualisiert auf diese Weise die zeitlichen Abläufe. Historische Perioden, Lebensdaten von Personen oder längere Ereignisse werden dadurch viel besser erfassbar, man erkennt leicht Parallelen und Abhängigkeiten.

Diese Timeline, wie man so etwas im englischen Sprachraum normalerweise bezeichnet, ist allerdings visuell nicht besonders attraktiv aufgemacht und krankt vor allem daran, dass es noch kaum Einträge gibt. Funktional gibt es dafür schon einige spannende Ansätze, und man kann nur hoffen, dass dieses Projekt nicht endet, bevor es richtig angefangen hat.

css.php