In eigener Sache: Open Mind Blog neu mit Flattr Buttons

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Seit heute finden Sie in diesem Blog nach jedem Artikel einen Flattr Button. Über diesen Button können Sie per Mausklick zum Ausdruck bringen, dass Ihnen ein bestimmter Artikel besonders gut gefallen hat – und zugleich einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass dieser Blog auch in Zukunft Artikel publiziert, die Sie interessieren könnten.

Wie Flattr funktioniert, zeigt das folgende Video:


Datenschutz-Hinweis: Wenn Sie dieses Video abspielen, können Sie von YouTube getrackt werden.

Flattr ist gewissermassen die Alternative zu Online-Werbung: Statt Einnahmen aus Bannern und Google AdSense zu generieren erhalten Website-Betreiber Kleinstbeträge direkt von Ihren Lesern überwiesen. Und weil Online-Werbung höchst selten die Kosten für den Betrieb einer Website decken kann, ist das sogenannte Social Micropayment (wie es nebst Flattr beispielsweise auch Kachingle ermöglicht) eine Chance, dass unabhängige, zuverlässige und professionell aufbereitete Informationen auch in Zukunft frei verfügbar sein werden.

In eigener Sache: "Open Mind" für unterwegs

Ab sofort können Sie dieses Blog auch unterwegs lesen: Dank des Plugins WordPress Mobile Edition von Alex King werden diese Seiten automatisch für Mobile Devices formatiert, sobald WordPress ein Smartphone oder einen PDA erkennt. Wie das aussieht, können Sie dank der Opera Mini Demo auch online ausprobieren, ohne Ihre Handy-Rechnung zu belasten.

Sollten übrigens andere Websites nicht so einfach lesbar sein auf Ihrem Mobile Device: Phonifier formatiert beliebige Seiten on the fly, damit sie auch für mobile Browser verdaubar sind. Das PHP-Skript untersteht einer Creative Commons Licence und kann deshalb nicht nur online kostenlos genutzt, sondern auch heruntergeladen und auf dem eigenen Server installiert werden. 

Über Open Mind

Das Blog

Open Mind ist ein Blog, das sich mit Open Source Software und frei verfügbarem Content auseinandersetzt. Es richtet sich an Private, Organisationen und Unternehmen, welche entsprechenden Software-Lösungen und Datenquellen suchen oder sich für grundsätzliche Aspekte des Themas interessieren.

Open Mind ist keine Website für Programmierer, sondern für Anwender und Entscheider. Hier geht es weniger um technische Details als um die Tauglichkeit von Open Source Software in der Praxis. Dieses Blog will eine Brücke zwischen den Entwicklern und den Benutzern schlagen: Es versteht sich als Vermittler zwischen dem Enthusiasmus der Computer-Nerds, welche Open Source entstehen lässt, und den Bedürfnissen der (kommerziellen und nicht-kommerziellen) Anwender.

Seinen Namen «Open Mind» verdankt dieses Blog Thorsten D. Künnemann.

Der Autor

Martin SauterMartin Sauter verdient seinen Lebensunterhalt seit rund 20 Jahren als Berater für Online-Marketing und Web-Technologien – derzeit als Partner bei Westhive Consulting und als Inhaber von Metoki. Zuvor war er viele Jahre in leitender Funktion bei Y&R Wunderman bzw. Futurecom tätig. Seine Spezialgebiete sind Web-Applikationen, Content Management Systeme und Open Source Software. Er engagiert sich insbesondere für Kiwix und WordPress und ist Mitglied von CH Open.

Warum Freie Software?

Wer etwas mit seinem Hirn geschaffen hat, soll auch davon profitieren dürfen. Nach diesem Prinzip gewährt unser Rechtssystem dem Urheber das alleinige Recht, seine Erfindungen und Werke zu vermarkten.

Für den Einzelnen macht das Sinn. Es bedeutet eine Wertschätzung von geistiger Arbeit. Das Urheberrecht schafft Anreize, kreativ zu sein und nachzudenken. Und es sorgt dafür, dass diejenigen Menschen nicht verhungern müssen, die sich solchen Dingen widmen.

Für die Gesellschaft bedeutet es hingegen, dass man eine Idee nur dann frei nutzen und weiterentwickeln darf, wenn man der erste war, der sie hatte. Das behindert sowohl die individuelle Handlungsfreiheit als auch die globale Entwicklung. Wie beispielsweise sähe unsere Welt heute aus, wenn die Gebrüder Wright “das Fliegen mittels eines motorisierten Flugapparats” patentiert hätten?

Freie Software folgt einem anderen Prinzip: Der Programmcode als Repräsentation von geistiger Arbeit steht zur freien Verfügung. Man darf ihn nicht nur kostenfrei nutzen und weitergeben, sondern auch studieren und verändern. Das ist zum Wohle aller – und eine bemerkenswerte Gegenbewegung in einem Zeitalter der Kopierschutzmechanismen und Urheberrechtsklagen.

Das Prinzip von Freier Software lässt sich kaum auf alle Lebensbereiche übertragen. Aber dort wo Menschen freiwillig und mit Erfolg eine solche Methode praktizieren, ist dies unbedingt unterstützenswert. Denn Software verwaltet Information – und die ist in einer Wissensgesellschaft unser wichtigstes Gut.