InstantShot: Screenshot-Tool für Mac OS X

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Apple mag ja vieles unglaublich elegant gelöst haben auf dem Mac – die Screenshot-Funktion gehört jedenfalls nicht dazu. Klar kann man mit den richtigen Tastenbefehlen auch unter Mac OS X einen Screenshot des gesamten Bildschirms, eines bestimmten Fensters oder eines wählbaren Ausschnitts machen – wenn man sich die Tastenbefehle denn merken kann, denn eine Print-Screen-Taste sucht man auf einem Mac vergeblich. Und das Programm «Bildschirmfoto», das zum Lieferumfang eines jeden Macs gehört, erfüllt lange nicht alle Wünsche, die man an ein Screenshot-Tool haben könnte.

Eine gute Alternative stellt InstantShot dar. Der Hauptvorteil liegt darin, dass es allzeit bereit in der Menüleiste sitzt – es ist somit schnell griffbereit, ohne dass man dafür Tastaturkürzel auswendig lernen müsste (wobei natürlich solche ebenfalls zur Verfügung stehen). InstantShot kann Screenshots wahlweise als JPEG, PNG oder TIFF speichern, bietet zahlreiche Optionen für die Erstellung und ist trotzdem erfrischend einfach in der Bedienung. Ein Goodie besteht beispielsweise darin, dass man den Desktop-Hintergrund temporär auf eine neutrale Farbe setzen und die Desktop-Icons ausblenden kann – dadurch wird es einfach, aufgeräumte Screenshots zu erstellen.

InstantShot nutzt – was für Software eher ungewöhnlich ist – eine Creative-Commons-Lizenz: Die Software darf weitergegeben und modifiziert werden, allerdings nur unter Namensnennung, für nicht-kommerzielle Zwecke und unter identischen Bedinungen.

Greenshot: Screenshot-Tool mit integriertem Grafik-Editor

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Greenshot ist ein schön gemachtes Screenshot-Tool für Windows mit GPL-Lizenz, das nahe an das von mir bevorzugte FastStone Capture (Shareware, USD 19.95) herankommt.

Greenshot wird entweder manuell gestartet oder als Auto-Start-Programm installiert und sitzt dann im System Tray rechts unten. Einen Screenshot kann man entweder per Mausklick oder per Tastaturbefehl starten und dabei einen frei wählbaren Bereich, ein Fenster oder den gesamten Bildschirm abfotografieren.

Das Resultat kann man dann entweder in die Zwischenablage kopieren, in eine Datei schreiben, an einen Drucker senden oder – und das macht dieses Tool besonders interessant – an den eingebauten Grafik-Editor übergeben. Dort kann man den Screenshot rasch zuschneiden, mit elementaren Zeichenwerkzeugen bearbeiten oder mit Text versehen, ohne dass man dafür gleich Photoshop, GIMP oder ein anderes grosses Grafikprogramm anwerfen muss.

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Greenshot ist ein übersichtliches und praxisorientiertes Tool, das man nur empfehlen kann. Im Vergleich mit dem oben erwähnten FastStone Capture vermisse ich einzig die Lupe, welche beim Abfotografieren eines frei wählbaren Bereichs die exakte Position des Cursors zeigt. Aber was nicht ist kann ja bei einem der nächsten Releases noch werden…

Snap Shots Plugin: Link-Previews für WordPress

Was sich hinter einem Link verbirgt weisst man normalerweise erst, wenn man ihn angeklickt hat. Ein visueller Eindruck von der verlinkten Website wäre oft hilfreich um zu entscheiden, ob sich der Klick lohnt. Genau das bietet das Snap Shots Plugin für WordPress, das auf der Suchmaschine Snap aufbaut. Die Installation ist so einfach wie bei jedem anderen WordPress-Plugin, nur dass man sich vorgängig beim Dienst Snap Shots registrieren muss, um einen individuellen Key zu erhalten.

Wie sich das anfühlt erleben Sie ab sofort auf diesem Blog. Und falls Sie die neue Funktion stören sollte: Unter «Options» können Sie sie jederzeit deaktivieren.

Update: Inzwischen habe ich die Snap Shot Preview auf Open Mind wieder deaktiviert. Langfristig nerven die Popups, ausserdem wurde der Service seit seiner Einführung zunehmend als Vehikel für Online-Werbung kommerzialisiert.