Archiv der Kategorie 'DigiLomo'

It’s Time to Say Goodbye

Montag, den 31. Dezember 2007

Gut drei Jahre habe ich hier gebloggt. Es waren drei gute Jahre: Ich habe viel gelernt, bin auf viele neue Ideen gekommen, hatte einige tausend Besucher pro Monat und insgesamt viel Freude an meinem Blog.

Andererseits: Ein Blog zu schreiben ist Arbeit, und davon habe ich eigentlich mehr als genug. Und gemäss meinem Vorsatz für 2008, die Zahl meiner Projekte drastisch zu reduzieren, werde ich dieses Blog per 1.1.2008 stillegen. Nicht löschen, nicht schliessen, aber stillegen. Mindestens einen Monat, vielleicht auch ein Jahr, möglicherweise für immer – but never say never again.

Happy New Year!

Züri-Fäscht eröffnet

Freitag, den 6. Juli 2007

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Bubentraum

Sonntag, den 27. Mai 2007

Blauturm

Donnerstag, den 12. April 2007

Kann mir irgend jemand verraten nach welcher Gesetzmässigkeit der BlueWin Tower nachts beleuchtet wird? Wann ist er blau, wann ist er weiss? Hängt das irgendwie mit der Mondphase, dem Luftdruck, dem altgermanischen Kalender oder dem Tagesverdienst der Swisscom zusammen? Oder entscheidet das spontan der Letzte, der das Gebäude verlässt: “Hm… ich glaube, heute mache ich wieder mal blau!” 

Der Bloglobus

Mittwoch, den 28. Februar 2007

Schon in den Anfängen des Internets wurde versucht, die geografische Position eines Rechners zu eruieren. Dazu wurde die IP-Adresse ausgelesen, deren Besitzer ermittelt und daraus auf den Standort geschlossen. Was beispielsweise dazu führte, dass Schweizer CompuServe-Kunden (die über das Netzwerk des US-amerikanischen Dienstleisters ins Internet gelangten) automatisch den USA zugerechnet wurden.

Dass die Lokalisierung im Internet heute viel einfacher und präziser geworden ist, hängt unter anderem mit dem Geo-Tagging (zu Deutsch: Geokodierung) zusammen. Ein Geo-Tag enthält eine geografische Positionsangabe (also Koordinaten), die ein Blogger seinem Blog oder ein Fotograf seinem Foto beifügt. Indem diese Meta-Information ausgewertet wird, sind beispielsweise Blog-Landkarten wie die Planet Switzerland Map oder der Blog-Globus von Twingly möglich:

Beliebt ist insbesondere das Geo-Tagging von Bildern. Das Exchangeable Image File Format EXIF, das jede Digitalkamera und jedes Bildbearbeitungsprogramm beherrscht, kann in den Meta-Daten nebst Informationen zur Kamera und zu den Kameraeinstellungen auch Angaben über Zeitpunkt und Ort der Aufnahme speichern. Websites und Desktop-Applikationen können diese Informationen dann nutzen, um Bilder ihrem Ursprungsort zuzuordnen und dies auf Landkarten oder Satellitenbildern zu visualisieren. Ein prominentes Beispiel ist Panoramio, dessen Fotos auch in Google Earth eingeblendet werden. Weitere Beispiele sind bei Media Projekt aufgeführt.

Panoramio

Grundsätzlich kann aber jede Information, die einen Bezug zu einem geografischen Ort hat, mit Geo-Tags versehen werden. Ein schönes Beispiel ist PinToMap, das Wikipedia-Artikel und Hotelinformationen auf eine Google Map projiziert. Sogar die Beute von Tonjägern lässt sich auf eine Landkarte abbilden, wie man beim Free Sound Project sehen bzw. hören kann.

Noch einen Schritt weiter geht Plazes: Auf dieser Web-Plattform kann man laufend seinen eigenen Standort publizieren. Auf diese Weise wissen (je nach Datenschutzeinstellung) die persönlichen Kontakte oder auch die ganze Welt, wo man sich gerade befindet. Umgekehrt kann man herausfinden, wer (Personen) oder was (Restaurants, Museen, WiFi-Hotspots) sich jeweils in der Nähe befindet. Die Aktualisierung des eigenen Standorts erfolgt manuell, wahlweise über den Computer oder das Handy. Allerdings dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis das Handy entweder per GPS oder per Funkzelle den Standort automatisch ermittelt und an den Plazes-Server weiterleitet.

Plazes

Die Frage, ob man wirkllich ständig über seinen Aufenthaltsort Rechenschaft ablegen will, muss jeder für sich selbst beantworten. Allerdings darf man auch nicht naiv sein: Die Telecom-Gesellschaften wissen bereits heute, über welche Antenne ein Mobiltelefon mit dem Funknetz verbunden ist – was angesichts der Dichte der Mobilfunkantennen eine ziemlich genaue Lokalisierung aller Kunden erlaubt.

Atemberaubende Vielfalt

Freitag, den 29. Dezember 2006

Falls mir mal jemand etwas schenken möchte: Dieser Bildband wäre jederzeit willkommen. Er zeigt atemberaubende Aufnahmen von Meerbewohnern mit ihrer unglaublichen Vielfalt, Ästhetik und Skurrilität. Kein Wunder waren die Bilder bei Spiegel Online die beliebtesten Wissenschaftsfotos des Jahres 2006.

Digitalfotografie: Die Krux mit dem Seitenformat

Sonntag, den 29. Oktober 2006

Wer digitale Fotografien zuschneiden will, sieht sich unvermutet mit einem Dilemma konfrontiert: Welches Seitenverhältnis soll man wählen?

Das Urformat der Fotografie – der 36-mm-Kleinbild-Film – hat ein Seitenverhältnis von 3:2 (Breite : Höhe), was einen Quotienten von 1.50 ergibt. Daran orientieren sich auch die klassischen Papierbild-Formate 9 x 13 bzw. 10 x 15 cm. Digitale Spiegelreflexkameras bleiben diesem Seitenverhältnis treu – wahrscheinlich deshalb, weil der deutliche Unterschied zwischen Quer- und Hochformat gestalterisch mehr hergibt.

Das zweite uns geläufige Format ist der PAL-Fernseher, wo die Bildpunkte in einem Verhältnis von 5:4 (Quotient = 1.25) zueinander stehen. Bei diesem Format unterscheiden sich die beiden Seitenlängen also deutlich weniger stark, das Bild tendiert mehr ins quadratische. Das ist vielleicht ein bisschen langweilig, aber weil man den Fernseher nicht jedes Mal um 90 Grad drehen kann, wenn eine Hochformataufnahme kommt, macht das Sinn: Bewegte Bilder gibt es nun mal nur im Querformat.

Genau dazwischen liegt das Seitenverhältnis bei den klassischen Computerbildschirm-Auflösungen: VGA und seine Nachfolger erzielen einen Wert von 4:3 (Quotient = 1.33). Auch einfachere Digitalkameras orientieren sich daran – wohl deshalb, weil solche Bilder am häufigsten am Computer betrachtet werden.

Die Rückbesinnung auf Standardformate ausserhalb der Fotografie schafft ebenfalls nicht die erwünschte Klarheit: Bei den Papierformaten gibt es zwei abweichende Normen (DIN/ISO und ANSI), und weder A4 noch Letter bringen es auf eines der obigen Seitenverhältnisse. Fehlanzeige auch beim berühmten Goldenen Schnitt, dessen Seitenverhältnis überraschend extrem ist und quasi auf halbem Weg zum Breitbildfernsehen HDTV (16:9) liegt.

Kurz: Ich habe keine befriedigende Lösung gefunden – aber immerhin den Ãœberblick.

My Streetparade

Samstag, den 12. August 2006

Neulich im Büro

Donnerstag, den 20. Juli 2006

Der Traum aller Schwiegermütter

Dienstag, den 18. Juli 2006