Mein Computer gehört mir. Wirklich?

22. Januar 2006 | Tim Springer

Viren, Würmer, Trojaner, Spyware, Rootkits: Als durchschnittlicher Computer-Benutzer macht man sich keine Vorstellung davon, welchen Gesundheitsrisiken ein Rechner mit Internet-Zugang ausgesetzt ist. Und selbst als überdurchschnittlicher Computer-Benutzer muss man eingestehen, dass heute niemand mehr mit absoluter Sicherheit sagen kann, dass er wirklich alleiniger Herr über seinen Rechner ist – trotz Firewall, Virenscanner und Anti-Spyware-Programm. Denn wie will man auch feststellen, ob nicht im Hintergrund persönliche Daten ausspioniert oder Spam-Mails verschickt werden, während man ein Brief schreibt oder einem Podcast lauscht? Wobei die Gefährdung wahrscheinlich viel seltener von den üblichen Verdächtigen (Microsoft, CIA & Co.) ausgeht, als Verschwörungstheoretiker glauben.

Wer sich nicht davor fürchtet, seine Illusionen zu verlieren, sollte sich einmal den Webcast von Mark Russinovich zum Thema Understanding Malware: Viruses, Spyware and Rootkits reinziehen. Keine ganz leichte Kost, aber kompakt und kompetent aufbereitet.

Unabhängig davon unbedingt empfehlenswert ist die Website Sysinternals von Mark Russinovich und Bryce Cogswell. Dort findet sich eine Fülle von kostenlosen System-Tools, mit denen man als einigermassen erfahrener Windows-Anwender seinem Rechner zu Leibe rücken kann. Unverzichtbar: Autoruns (zur Verwaltung von automatisch startenden Programmen) und Process Explorer (die ultimative Alternative zum Task Manager).

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