Some rights reserved

29. November 2004 | Tim Springer

Beide Konzepte haben etwas für sich: Copyright und Open Source. Das Copyright garantiert jemandem, der eine kreative Leistung erbringt, die Kontrolle über sein geistiges Eigentum (inklusive dessen kommerzielle Verwertung). Das empfinden wir als gerecht und erlaubt es, von kreativer Leistung zu leben – was Kreativität tendenziell fördert und letzlich wieder allen zu gute kommt. Open Source wiederum ermöglicht es allen, die das wollen, die freie Nutzung der kreativen Leistung (inklusive der Weiterentwicklung). Dies bringt uns kollektiv weiter, bietet allen gleiche Chancen und verhindert Monopole.

Wer zwischen Eigennutz und Idealismus hin und her gerissen ist und sich einen Zwischenweg wünscht, dem kann geholfen werden: Creative Commons heisst das Lizenzierungsmodell, das zwischen Copyright und Copyleft steht (Copymiddle, gewissermassen). Wer sein Werk unter eine Creative Commons Licence stellt, der gibt es so weit zur Nutzung frei, wie er das möchte, und behält so viel Kontrolle darüber, wie er möchte. Einfach zusammengefasst bedeutet das:

“Creative Commons defines the spectrum of possibilities between full copyright — all rights reserved — and the public domain — no rights reserved. Our licenses help you keep your copyright while inviting certain uses of your work — a some rights reserved copyright.”

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