Microfinance yourself

23. April 2007 | Tim Springer

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Spätestens seit dem Nobelpreis für Mohammed Yunus ist auch hierzulande der Mikrokredit als effizientes Mittel der Entwicklungshilfe ein Begriff. Und dank Kiva kann man nun auch als Einzelperson sehr direkt Mikrokredite unterstützen: So wie viele Web-2.0-Applikationen vermittelt diese Plattform zwischen Angebot und Nachfrage, konkret zwischen potentiellen Kleinkreditgebern (also uns) und Kleinunternehmern in der Dritten Welt, welche einen Kredit benötigen, um Ihr Geschäft aufzubauen oder zu betreiben.

Die Auswahl der Kleinunternehmer und die eigentliche Transaktion erfolgt über lokale Mikrofinanzinstitute. Letztlich ist das Geschäft aber ein Sache zwischen den einzelnen Geldgebern und den Kleinunternehmern, d.h. weder Kiva noch das lokale Institut gewähren eine Sicherheit auf das geliehene Geld. Da Mikrokredite aber erfahrungsgemäss eine sehr hohe Rückzahlungsquote aufweisen und die Beträge gering sind (ab 25 US-Dollar), ist auch das Risiko bescheiden. Spannend ist auch, dass man während der Laufzeit des Kredits per E-Mail über den Geschäftsverlauf seines Kreditnehmers bzw. seiner Kreditnehmerin (überdurschnittlich viele Mikrokredite gehen an Frauen) informiert wird.

(via remo.fm)

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