Ja, es gibt noch Schweizer Verlage

25. November 2007 | Tim Springer

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Die Globalisierung, das Internet, der Fall der Buchpreisbindung, Amazon und das Buchlädelisterben – die Zeiten für eine vielfältige Bücherlandschaft waren schon besser. Trotzdem gibt es noch immer unabhängige Schweizer Buchverlage mit anspruchsvollen Programmen. Sie tragen so klangvolle Namen wie Edition 8, Epoca, Pudel & Pinscher, Herzglut oder Das fünfte Tier und haben sich gerade im SWIPS (Swiss Independent Publishers) zusammengeschlossen. Heute war das Gründungsfest, ich war leider nicht dabei, aber Glückwünsche trotzdem auch von meiner Seite!

Wahlwerbung im Zeitalter von YouTube

25. November 2007 | Tim Springer

Was arbeiten, wenn man nicht muss?

25. November 2007 | Tim Springer

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Schwierige Frage, nicht? Vor allem deshalb, weil es zugleich die Frage impliziert: Würde ich das, was ich heute tue, auch dann tun, wenn ich dabei kein Geld verdienen würde/müsste? Ist meine heutige Arbeit interessant, wichtig, erfüllend genug, dass ich sie unabhängig von finanziellen Überlegungen machen würde?

Rein theoretische Fragen? Nicht, wenn es nach der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle geht. Solche Ideen kann man entweder als Rückfall in finstere kommunistische Zeiten abtun – oder man kann (frei von realpolitischen Einwänden) einfach mal darüber nachdenken.

P.S. Ein paar Antworten gibt es hier.

Paradox [8]

17. November 2007 | Tim Springer

Paradox ist, wenn das RAV wegen der guten Konjunktur 20 Mitarbeiter entlassen muss.

Blutige Nasen

13. November 2007 | Tim Springer

Liebe Telefonmarketing-Fritzen und -Tussies: Begreift es endlich! Ein Sternchen im Telefonbuch bedeutet “Wünscht keine Werbung”, und das ist genau so gemeint! Ihr werdet Euch bei mir auf diesem Weg nie und nimmer eine goldene Nase verdienen, sondern allenfalls eine blutige holen. Und kommt mir nicht mit Bullshit-Ausreden wie:

“Wir wollen Ihnen nichts verkaufen, wir wollen nur unsere Kundenbeziehungen pflegen!”

Ist in meinem Fall dumm gelaufen: 1 Kunde weniger…

Endlich ein guter Blog-Editor für Mac OS X?

11. November 2007 | Tim Springer

Ecto

So bloggt man heute – sofern man Windows benutzt und damit den unvergleichlichen Blog-Editor Windows Live Writer zur Verfügung hat. Als Macianer muss man sich hingegen mit Blog-Editoren zufrieden geben, die sich mit Apples Anspruch, neue Massstäbe im Bedienungskomfort zu setzen, nur schwer vereinbaren lassen.

Der vielversprechendste Kandidat, der dieser Misere ein Ende machen könnte, ist Ecto von Infinite Sushi – die Version 3 ist derzeit in der Beta-Phase. Insbesondere beherrscht Ecto das Einfügen von Bildern aus der Zwischenablage direkt in den Richt-Text-Editor, kann diese selbst skalieren und konvertieren, und auch der Import von Fotos aus iPhoto ist schön gelöst. Irritierend finde ich dagegen, dass man auch bei Ecto den Artikel nicht im Original-Layout des Blogs sieht, sondern in einer lokal definierten Schriftart – das gilt sogar für die Vorschau, die sich (Warum eigentlich?) in einem separaten Fenster öffnet.

Die Entwickler von Ecto schreiben über Ihre Software:

“ecto is a feature-rich desktop blogging client for MacOSX and Windows, supporting a wide range of weblog systems, such as Blogger, Blojsom, Drupal, MovableType, Nucleus, SquareSpace, TypePad, WordPress, and more. ecto is the successor of the wildly popular Kung-Log, which has been in use by thousands of Mac users and which earned a 4.5 mice rating in the MacWorld July 2003 issue as well as high ratings at VersionTracker.com and MacUpdate.com. With ecto you can write and manage entries for your weblog(s). The advantage over using your weblog’s control panel is that you can compose entries offline and use the extra features ecto offers, such as spellcheck, creating links, attachments, and much more.”

Ich würde nicht so weit gehen, eine klare Empfehlung für Ecto auszusprechen – aber im Moment ist dieser Blog Editor wohl das kleinste Ãœbel für einen engagierten Blogger, der mit Mac OS X arbeitet. Und 17.95 US-Dollar sind ein vernünftiger Preis.

YouTube für Menschenrechte

11. November 2007 | Tim Springer

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Dass man mit den beiden Medien Video und Internet mehr machen kann als nur lustige Werbespots, schlüpfrige Schnappschüsse und nichtssagende Video-Blogs zu verbreiten, zeigt die Menschenrechtsorganisation Witness mit dem Portal The Hub: Unter der Devise See It – Film It – Change It können hier videografische Beweise von Menschenrechtsverletzungen anonym hochgeladen werden, um solche Vorkommnisse zu beweisen und politischen Druck für Gegenmassnahmen aufzubauen. Witness wurde 1992 vom Musiker Peter Gabriel gegründet.

Mehr Informationen bei heise.de.

Buch 1.1

10. November 2007 | Tim Springer

Der Rotpunktverlag hat sich unter anderem mit einzigartigen Schweizer Wanderbüchern einen Namen gemacht. Weil solche Bücher (wie alle Reiseführer) rasch veralten, macht der Verlag seinen Lesern ein in der Buchwelt wohl einzigartiges Angebot: Updates.

“Wir vergüten Ihnen Fr. 6.-/Euro 4.- für jedes Buch aus einer vorhergehenden Auflage, das Sie uns zusammen mit der Bestellung für ein neues zurückschicken.”

Badezimmerspiegelkritzeleien

10. November 2007 | Tim Springer

“Der Verlust einer Waage wiegt schwer…”

“Sie fand sich leicht – auf dem Gestell!”

Brain TV

30. Oktober 2007 | Tim Springer

Wer gerne klugen Leuten zuschaut und zuhört, kommt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur gelegentlich, im Privatfernsehen kaum auf seine Kosten. Auch Dokumentarfilme über Themen, die nicht zwingend dem Mainstream entsprechen, sehe ich auf meinem Fernseher selten. Im Internet stosse ich hingegen immer wieder auf Plattformen mit bemerkenswerten Videobeiträgen.

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Fora.tv zeichnet ̦ffentliche Auftritte von interessanten Perșnlichkeiten auf Рseien es nun Reden, Interviews oder Podiumsdiskussionen.

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Auch wenn Google YouTube gekauft hat: Es gibt (vorerst) auch weiterhin Google Video. Die Plattform ist für mein Empfinden ausgesprochen unübersichtlich, aber mit etwas Glück findet man dort immer wieder spannende Dokumentarfilme – nicht zuletzt die Google Tech Talks.

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Video Bomb, die Plattform der Participatory Culture Foundation, ist ein Fundgrube für Videos – im wahrsten Sinne des Wortes: Neben viel Ramsch gibt es hier immer wieder auch Trouvaillen.

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Die TED Talks sind etwas vom Spannendsten, was das Netz zu bieten hat: brilliante Redner, kompakte Referate, relevante Themen.