Kreischen & hüpfen

11. Januar 2005 | Tim Springer

An der Silhouette unserer Nachbarin zeichnen sich unübersehbar Veränderungen ab, und unser Nachbar montiert unüberhörbar das Mobiliar für ein Kinderzimmer. Wobei die beiden einer gewissen D. K. aus W. bzw. Z. nacheifern und gleich zwei Mimis auf die Welt stellen wollen. (Wie nennt man eigentlich männliche Mimis?)

S. meint ja, Mimis seien einer der einfacheren (wenn auch nicht unbedingt bequemeren) Wege, um aufkeimende Sinnfragen in der Lebensmitte für die nächsten zwanzig Jahre einigermassen ruhigzustellen. Denn wenn der Lebenssinn jeden morgen kreischend auf die Bettdecke hüpfe, dann bleibe nur noch wenig Zeit für Grübeleien. Wie das wohl mit dem Lebenssinn ist, wenn er im Duopack auftritt? Schaunmamal…

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