Chlürlibahn

22. April 2006 | Tim Springer

Was Peter Fischli und David Weiss (Der Lauf der Dinge) im Grossformat gemacht haben, macht eine japanische TV-Sendung im Kleinformat: aufwändige Installationen, die – einmal in Bewegung gesetzt – eine Kettenreaktion auslösen, die ebenso unterhaltsam wie sinnfrei ist. Chlürlibahnen deluxe, sozusagen.

Was ich bisher nicht wusste: Solche Installationen haben sogar einen Namen. Nach einem amerikanischen Cartoonisten, der komplizierteste Mechanismen für trivialste Aufgaben zeichnete, spricht man von Rube Goldberg Machines. Und Video-Clips von solchen Happenings findet man im Netz zuhauf, z.B. bei YouTube.

Nicht weniger beeindruckend sind diese musizierenden Maschinen – die allerdings nicht real sind, sondern ihre Existenz dem 3D-Rendering von Animusic zu verdanken haben.

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