Monatsarchiv für November 2007

Paradox [9]

Dienstag, den 27. November 2007

Paradox ist, wenn Radio 24 in den Nachrichten meldet, dass wegen des Rauchverbots im Kanton St. Gallen “die Luft für Raucher immer dünner wird” (dito das Bieler Tagblatt).

Ja, es gibt noch Schweizer Verlage

Sonntag, den 25. November 2007

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Die Globalisierung, das Internet, der Fall der Buchpreisbindung, Amazon und das Buchlädelisterben – die Zeiten für eine vielfältige Bücherlandschaft waren schon besser. Trotzdem gibt es noch immer unabhängige Schweizer Buchverlage mit anspruchsvollen Programmen. Sie tragen so klangvolle Namen wie Edition 8, Epoca, Pudel & Pinscher, Herzglut oder Das fünfte Tier und haben sich gerade im SWIPS (Swiss Independent Publishers) zusammengeschlossen. Heute war das Gründungsfest, ich war leider nicht dabei, aber Glückwünsche trotzdem auch von meiner Seite!

Wahlwerbung im Zeitalter von YouTube

Sonntag, den 25. November 2007

Was arbeiten, wenn man nicht muss?

Sonntag, den 25. November 2007

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Schwierige Frage, nicht? Vor allem deshalb, weil es zugleich die Frage impliziert: Würde ich das, was ich heute tue, auch dann tun, wenn ich dabei kein Geld verdienen würde/müsste? Ist meine heutige Arbeit interessant, wichtig, erfüllend genug, dass ich sie unabhängig von finanziellen Überlegungen machen würde?

Rein theoretische Fragen? Nicht, wenn es nach der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle geht. Solche Ideen kann man entweder als Rückfall in finstere kommunistische Zeiten abtun – oder man kann (frei von realpolitischen Einwänden) einfach mal darüber nachdenken.

P.S. Ein paar Antworten gibt es hier.

Paradox [8]

Samstag, den 17. November 2007

Paradox ist, wenn das RAV wegen der guten Konjunktur 20 Mitarbeiter entlassen muss.

Blutige Nasen

Dienstag, den 13. November 2007

Liebe Telefonmarketing-Fritzen und -Tussies: Begreift es endlich! Ein Sternchen im Telefonbuch bedeutet “Wünscht keine Werbung”, und das ist genau so gemeint! Ihr werdet Euch bei mir auf diesem Weg nie und nimmer eine goldene Nase verdienen, sondern allenfalls eine blutige holen. Und kommt mir nicht mit Bullshit-Ausreden wie:

“Wir wollen Ihnen nichts verkaufen, wir wollen nur unsere Kundenbeziehungen pflegen!”

Ist in meinem Fall dumm gelaufen: 1 Kunde weniger…

Endlich ein guter Blog-Editor für Mac OS X?

Sonntag, den 11. November 2007

Ecto

So bloggt man heute – sofern man Windows benutzt und damit den unvergleichlichen Blog-Editor Windows Live Writer zur Verfügung hat. Als Macianer muss man sich hingegen mit Blog-Editoren zufrieden geben, die sich mit Apples Anspruch, neue Massstäbe im Bedienungskomfort zu setzen, nur schwer vereinbaren lassen.

Der vielversprechendste Kandidat, der dieser Misere ein Ende machen könnte, ist Ecto von Infinite Sushi – die Version 3 ist derzeit in der Beta-Phase. Insbesondere beherrscht Ecto das Einfügen von Bildern aus der Zwischenablage direkt in den Richt-Text-Editor, kann diese selbst skalieren und konvertieren, und auch der Import von Fotos aus iPhoto ist schön gelöst. Irritierend finde ich dagegen, dass man auch bei Ecto den Artikel nicht im Original-Layout des Blogs sieht, sondern in einer lokal definierten Schriftart – das gilt sogar für die Vorschau, die sich (Warum eigentlich?) in einem separaten Fenster öffnet.

Die Entwickler von Ecto schreiben über Ihre Software:

“ecto is a feature-rich desktop blogging client for MacOSX and Windows, supporting a wide range of weblog systems, such as Blogger, Blojsom, Drupal, MovableType, Nucleus, SquareSpace, TypePad, WordPress, and more. ecto is the successor of the wildly popular Kung-Log, which has been in use by thousands of Mac users and which earned a 4.5 mice rating in the MacWorld July 2003 issue as well as high ratings at VersionTracker.com and MacUpdate.com. With ecto you can write and manage entries for your weblog(s). The advantage over using your weblog’s control panel is that you can compose entries offline and use the extra features ecto offers, such as spellcheck, creating links, attachments, and much more.”

Ich würde nicht so weit gehen, eine klare Empfehlung für Ecto auszusprechen – aber im Moment ist dieser Blog Editor wohl das kleinste Übel für einen engagierten Blogger, der mit Mac OS X arbeitet. Und 17.95 US-Dollar sind ein vernünftiger Preis.

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YouTube für Menschenrechte

Sonntag, den 11. November 2007

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Dass man mit den beiden Medien Video und Internet mehr machen kann als nur lustige Werbespots, schlüpfrige Schnappschüsse und nichtssagende Video-Blogs zu verbreiten, zeigt die Menschenrechtsorganisation Witness mit dem Portal The Hub: Unter der Devise See It – Film It – Change It können hier videografische Beweise von Menschenrechtsverletzungen anonym hochgeladen werden, um solche Vorkommnisse zu beweisen und politischen Druck für Gegenmassnahmen aufzubauen. Witness wurde 1992 vom Musiker Peter Gabriel gegründet.

Mehr Informationen bei heise.de.

Buch 1.1

Samstag, den 10. November 2007

Der Rotpunktverlag hat sich unter anderem mit einzigartigen Schweizer Wanderbüchern einen Namen gemacht. Weil solche Bücher (wie alle Reiseführer) rasch veralten, macht der Verlag seinen Lesern ein in der Buchwelt wohl einzigartiges Angebot: Updates.

“Wir vergüten Ihnen Fr. 6.-/Euro 4.- für jedes Buch aus einer vorhergehenden Auflage, das Sie uns zusammen mit der Bestellung für ein neues zurückschicken.”

Badezimmerspiegelkritzeleien

Samstag, den 10. November 2007

“Der Verlust einer Waage wiegt schwer…”

“Sie fand sich leicht – auf dem Gestell!”