Up and down

25. Februar 2005 | Tim Springer

Stellvertretend für viele andere mit ähnlichem Inhalt die heutige Schlagzeile von NZZ online:

„Calida verdoppelt den Gewinn – Schweizer Produktion wird geschlossen“

Logisch, nicht? Wenn die Gewinne steigen, dann muss man natürlich Arbeitsplätze abbauen. Und wenn die Gewinne sinken erst recht. Eigentlich muss man also immer Arbeitsplätze abbauen.

Wohl verstanden: Es geht hier nicht um Calida – jedenfalls nicht nur. Denn im gleichen Stil haben viele andere Unternehmen in der jüngsten Vergangenheit kräftig Personal abgebaut, um dafür höhere Gewinner schreiben und ihre Manager fürstlich entlöhnen zu können. Vielleicht sollte ich mal die Pijama-Marke wechseln…

2 Kommentare

  1. Trackback von ignoranz.ch Politblog gegen Ignoranz im Alltag

    Calida verdoppelt Gewinn und schliesst Produktion in der Schweiz
    Es gibt keinen Grund mehr, Calida zu kaufen: Trotz doppeltem Gewinn 2004, wird die Calida Produktion nach Ungarn ausgelagert. Dann sollen sie doch Ihre Kunden ebenfalls nach Ungarn „auslagern“. (Via Weitblick)


  2. Trackback von Bonjour

    Wie die Grossen so die Kleinen
    Was die Grossen und Giganten in der Wirtschaft können, schaffen die Kleinen mühelos: Verkündigung von grossen Gewinnsprüngen bei gleichzeitigem Stellenabbau. Beispielsweise der Wäschehersteller Calida aus der Schweiz.
    „Die Wäscheherstellerin Calida H…


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