Über Open Mind

Das Blog

Open Mind ist ein privates Blog, das sich mit Open Source Software und frei verfügbarem Content auseinandersetzt. Es richtet sich an Private, Organisationen und Unternehmen, welche entsprechenden Software-Lösungen und Datenquellen suchen oder sich für grundsätzliche Aspekte des Themas interessieren.

Open Mind ist keine Website für Programmierer, sondern für Anwender und Entscheider. Hier geht es weniger um technische Details als um die Tauglichkeit von Open Source Software in der Praxis. Dieses Blog will eine Brücke zwischen den Entwicklern und den Benutzern schlagen: Es versteht sich als Vermittler zwischen dem Enthusiasmus der Computer-Nerds, welche Open Source entstehen lässt, und den Bedürfnissen der (kommerziellen und nicht-kommerziellen) Anwender.

Seinen Namen „Open Mind“ verdankt dieses Blog Thorsten D. Künnemann.

Der Autor

Martin SauterMartin Sauter studierte Geschichte, Informatik und Filmwissenschaft an der Universität Zürich. Als Chief Knowledge Officer der Y&R Group Switzerland AG berät er nationale und internationale Unternehmen im Bereich Online-Kommunikation und interaktives Marketing. Seine Spezialgebiete sind Web-Applikationen, Content Management Systeme und Open Source Software. Beruflich bloggt Martin Sauter im Frog Blog. Zu seinen privaten Projekten gehören nebst Open Mind noch MusicLink (Musikbranchenverzeichnis für die Schweiz, Deutschland und Österreich) sowie FilmLink (Schweizer Filmszene im Internet). Martin Sauter ist Mitglied der Swiss Open Systems User Group (/ch/open).

Warum Freie Software?

Wer etwas mit seinem Hirn geschaffen hat, soll auch davon profitieren dürfen. Nach diesem Prinzip gewährt unser Rechtssystem dem Urheber das alleinige Recht, seine Erfindungen und Werke zu vermarkten.

Für den Einzelnen macht das Sinn. Es bedeutet eine Wertschätzung von geistiger Arbeit. Das Urheberrecht schafft Anreize, kreativ zu sein und nachzudenken. Und es sorgt dafür, dass diejenigen Menschen nicht verhungern müssen, die sich solchen Dingen widmen.

Für die Gesellschaft bedeutet es hingegen, dass man eine Idee nur dann frei nutzen und weiterentwickeln darf, wenn man der erste war, der sie hatte. Das behindert sowohl die individuelle Handlungsfreiheit als auch die globale Entwicklung. Wie beispielsweise sähe unsere Welt heute aus, wenn die Gebrüder Wright „das Fliegen mittels eines motorisierten Flugapparats“ patentiert hätten?

Freie Software folgt einem anderen Prinzip: Der Programmcode als Repräsentation von geistiger Arbeit steht zur freien Verfügung. Man darf ihn nicht nur kostenfrei nutzen und weitergeben, sondern auch studieren und verändern. Das ist zum Wohle aller – und eine bemerkenswerte Gegenbewegung in einem Zeitalter der Kopierschutzmechanismen und Urheberrechtsklagen.

Das Prinzip von Freier Software lässt sich kaum auf alle Lebensbereiche übertragen. Aber dort wo Menschen freiwillig und mit Erfolg eine solche Methode praktizieren, ist dies unbedingt unterstützenswert. Denn Software verwaltet Information – und die ist in einer Wissensgesellschaft unser wichtigstes Gut.

css.php