OSOR: Europäisches Verzeichnis der Open Source Software für Behörden

OSOR: Open Source Observatory and Repository 

Es ist eine oft gehörte Forderung, dass Institutionen der öffentlichen Hand möglichst auf Open Source Software setzen sollen. Hauptargumente sind die Unabhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten, die Möglichkeit zur autonomen Anpassung und Weiterentwicklung der Software sowie der Wegfall von Lizenzgebühren.

Das Open Source Observatory and Repository for European Public Administrations (OSOR) empfiehlt sich als erste Anlaufstelle für Behörden, die auf der Suche nach einer bewährten Open-Source-Lösung für Verwaltungsaufgaben sind. Der Katalog verzeichnet bald 2’500 Projekte; einige davon sind sehr spezifisch auf Aufgaben zugeschnitten, wie sie fast nur in der öffentlichen Verwaltung vorkommen (z.B. die Plattform FiksGataMi, über welche Bürger Mängel im öffentlichen Raum melden können), andere (wie z.B. die OpenOffice.org-Erweiterung WollMux der Stadt München) könnten genau so in privaten Unternehmen oder NGOs eingesetzt werden.

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