The Open Source Gift Guide

Das Open-Source-Konzept mag aus der Software-Welt stammen, ist aber keineswegs darauf beschränkt. Das Make Magazine hat eine Liste mit Geschenkideen erstellt, die zwar alle Open Source sind, aber in der einen oder anderen Weise aus Hardware bestehen. Das geht vom Free Beer über den AVR Butterfly MP3 Player bis zum Leaf-Roboter.

Nicht auf dieser Liste zu finden sind einige weitere erwähnenswerte Open Source Hardware-Projekte:

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Democracy Player: Freies Internet-TV mittels Video-Blogs

Der Democracy Player ist zunächst einfach ein Open Source Video Player. Er basiert auf VLC (vgl. Open Source Essentials: VLC Media Player) und beherrscht dadurch eine stattliche Anzahl von Video- und Audioformaten. Die Benutzeroberfläche ist gefällig und selbsterklärend, die Software ist für Windows, Mac OS X und diverse Linux-Distributionen verfügbar.

Viel Komfort bietet der Democracy Player wenn es darum geht, neue Videos zu finden und herunterzuladen. Grundsätzlich braucht man hierfür den Player nie zu verlassen. Über das integrierte Suchfeld kann man direkt auf YouTube, Google Video & Co. nach Videos suchen, und die Trefferliste wird direkt im Player dargestellt. Allerdings ist dies eine reine Stichwortsuche – das Durchstöbern von Kategorien und Bestenlisten wie auf www.youtube.com ist nicht möglich.

Letzteres ist allerdings auch nicht Sinn der Sache, denn der Democracy Player hat zu diesem Zweck den Democracy Channel Guide integriert. Dort kann man nicht nur einzelne Videos herunterladen, sondern auch Video-Podcasts abonnieren, die als RSS-Feeds angeboten werden. Beim Download agiert der Democracy Player als BitTorrent-Client, die Videos werden also nach dem Peer-to-Peer-Prinzip verteilt, was den Server entlastet, auf dem ein Video angeboten wird.

Der Democracy Player will aber nicht einfach nur ein guter Video Player für das Internet sein, sondern er steht für ein politisches Konzept: Die Participatory Culture Foundation, welche hinter dem Projekt steht, strebt mit der Democracy Internet TV Platform ein freies, kollaboratives Internet-Fernsehen auf Basis von Video-Blogs an.

Der Democracy Player ist in diesem Konzept die wichtigste, aber nicht die einzige Komponente. Wer das Programm des Internet-Fernsehens selbst mitgestalten will, benutzt die Broadcast Machine, ein PHP-Skript, das auf der eigenen Website installiert wird und die Publikation von eigenen Video-Podcasts über das BitTorrent-Protokoll erlaubt. Um (eigene oder fremde) Videos zu promoten steht zudem die Web-Plattform Videobomb zur Verfügung.

OASE: Literaturrecherche für Hochschul-Publikationen

Viele Hochschulen besitzen heute eigene Dokumenten-Server, auf denen Dissertationen, Diplomarbeiten, Forschungsberichte und Ähnliches publiziert werden (vgl. ZORA: Open Access Server der Uni Zürich ist online). Damit man bei der Literaturrecherche nicht jeden Dokumenten-Server einzelnen durchsuchen muss, wurde die Meta-Suche OASE (Open Access to Scientific Literature) geschaffen. Über ein einfaches Interface können parallel rund 40 Dokumenten-Server aus Deutschland nach bibliographischen Daten durchsucht werden – eine Volltextsuche steht leider noch nicht zur Verfügung.

Flickr: Fotos mit Creative Commons Licence

Flickr ist – unter anderem – auch eine ergiebige Quelle für Fotos mit einer Creative-Commons-Lizenz: Wer über die Adresse flickr.com/creativecommons/ auf die Plattform einsteigt, kann den Bilder-Fundus nach Lizenztyp durchforsten. Wie bei Creative Commons üblich werden vier Lizenztypen unterschieden:

  • Attribution (Namensnennung des Urhebers erforderlich)
  • Noncommercial (Nutzung nur für nicht-kommerzielle Zwecke erlaubt)
  • No Derivative Works (Werk darf nicht verändert werden)
  • Share Alike (Werke, die auf dem Originalwerk basieren, müssen unter identischer Lizenz lizenziert werden)

Urheberrechts-Revision in der Schweiz: Kritik an "technischen Schutzmassnahmen"

Die Organisationen Digitale Allmend, TheAlternative, Wikimedia CH, Swiss Internet User Group (SIUG) und Wilhelm Tux kritisieren die «technischen Schutzmassnahmen», wie sie im Entwurf für das neue Urheberrechtsgesetzt vorgesehen sind. In Offenen Briefen an den Ständerat fordern sie, ein Gleichgewicht zwischen den Interessen der Urheber und den Ansprüchen der Nutzer herzustellen. Der aktuelle Entwurf schaffe die Grundlage für restriktive Kopierschutzmechanismen (Digital Rights Management DRM), ohne den Anbietern von derart geschützten Werken entsprechende Pflichten aufzuerlegen.

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Net Neutrality oder The End Of The Internet As We Know It

Rocketboom explain net neutrality

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Save the Internet!

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What is Net Neutrality

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In den USA wird derzeit intensiv über Network Neutrality diskutiert. Es geht um die Frage, ob diejenigen Unternehmen, welche die Leitungen des Internets bauen und betreiben, auch darüber bestimmen dürfen, welche Daten sie transportieren und welche nicht.

Net Neutrality meint das Prinzip, dass die Benutzer des Internets absolut frei darin sind, welche Daten sie senden oder empfangen. Net Neutrality impliziert den Verzicht auf jegliche Zensur oder Benachteiligung bestimmter Inhalte oder Protokolle – seien diese Eingriffe nun politisch oder wirtschaftlich motiviert.

Diese Neutralität der Internet-Infrastruktur ist durch das neue amerikanische Telekommunikationsgesetz gefährdet. Auf dieser gesetzlichen Grundlage könnten Telekommunikationskonzerne beispielsweise beginnen, gewisse Daten gegen entsprechendes Entgelt bevorzugt zu transportieren – auf Kosten von Daten nicht-zahlender Anbieter.

Es ist absehbar, dass ein solches Gesetz den freien und gleichberechtigten Zugang zum Internet massiv gefährden würde. Im besten Fall würde es zu einer Zweiklassengesellschaft im Internet führen, im schlechtesten Fall zu einer kompletten Ausgrenzung von nicht zahlenden Content-Providern. Das Internet würde zu einem Massenmedium in dem Sinn, dass Inhalte nur noch von wenigen grossen Unternehmen produziert würden, während heute das Internet ja genau davon lebt, dass sich jeder aktiv beteiligen kann.

Die Gefährdung der Net Neutrality ruft nicht nur Bürgerrechtler auf den Plan, sondern auch grosse Unternehmen wie beispielsweise Google (vgl. A Guide to Net Neutrality for Google Users). Auch der Erfinder des World Wide Web Tim Berners-Lee hat klar Stellung bezogen. Die folgenden Websites unterstützen die Net Neutrality:

Mehr zum Thema ist in der deutschsprachigen (Schlagwort: Netzneutralität) und vor allem in der englischsprachigen Wikipedia (Schlagwort: Network Neutrality) zu finden. Bei CNET gibt es ein Dossier Net Neutrality Showdown.

Kaspers PodKasts: Video-Podcast für die TYPO3 Community

Seit bald einem Jahr stellt der Chef-Entwickler von TYPO3 Kasper Skårhøj im Wochenrhythmus einen Video-Podcast ins Web. Darin geht es um technische Details von TYPO3, Anwendungsbeispiele, Optimierungsmöglichkeiten, Extensions oder Features von zukünftigen Versionen. Viele Beiträge sind Aufnahmen von Präsentationen, die an Events der TYPO3 Community gehalten wurden, etwa an den TYPO3 Developer Days in Dietikon/Zürich oder der TYPO3 Conference in Karlsruhe.

Listen mit Open Source Software

Auf Listible – einer Website, wo von «Best Firefox Extensions for Power Users» bis «Best Beer on the Planet» alles Erdenkliche aufgelistet wird – gibt es auch eine Anzahl von Listen mit Open Source Software. Am einfachsten findet man sie, wenn man nach dem Tag «Open Source» sucht.

Zu beachten ist einfach, dass in solchen Listen der Begriff «Open Source» oft sehr weit ausgelegt wird – auch Freeware oder Software, die für nichtkommerzielle Anwender kostenlos ist, wird teilweise gelistet. Das zeigt, dass in der breiten Öffentlichkeit Open Source Software noch immer sehr stark auf den Aspekt der Kostenfreiheit reduziert wird – obwohl die Definition der Free Software Foundation ja eigentlich sehr klar und eingängig ist:

«Free software is a matter of liberty, not price. To understand the concept, you should think of free as in free speech, not as in free beer.»

TYPO3 Jack: Archiv der TYPO3 Mailing Lists

Antoine Monot, der unter www.typo3forum.net das wichtigste deutschsprachige TYPO3-Forum betreibt, hat zusammen mit Michael Janssen eine neue Website für hilfesuchende TYPO3-Anwender ins Leben gerufen: TYPO3 Jack ist ein Archiv von verschiedenen deutsch-, englisch- und französischsprachigen Mailing Lists rund um TYPO3, versehen mit der attraktiven Oberfläche eines Web-Forums. Um Missverständnissen vorzubeugen: Neue Beiträge müssen weiterhin per Mail an die Liste geschickt werden, TYPO3 Jack dient lediglich dazu, bestehende Beiträge zu durchsuchen und zu lesen.

Neue Ausgabe der TYPO3-Zeitschrift T3N

Viermal jährlich erscheint die Zeitschrift T3N – Magazin für Open Source und TYPO3. Schwerpunkt der neusten Ausgabe 4/2006 sind das Web 2.0 sowie Rich Internet Applications. Neu liegt der Zeitschrift ein «Heft im Heft» im A5-Format mit Tutorials, Tipps & Tricks sowie Code Snippets bei.

Wer sich von den Qualitäten der Zeitschrift überzeugen will kann im Heftarchiv die älteren Ausgaben im PDF-Format abrufen. Der Zugang ist auch für Nicht-Abonnenten kostenlos, erfordert allerdings eine Registrierung unter Angabe der vollständigen Postadresse.

Für TYPO3-Anwender ebenfalls eine gute Informationsquelle ist der T3N.de Newsticker mit aktuellen Informationen rund um das Open Source CMS TYPO3.