2. Open Data Camp, Zürich & Genf

Logo Open Data Camp 2012

Zentrales Thema beim zweiten Schweizer Open Data Camp ist die Mobilität. Am 30. und 31. März 2012 treffen sich in Zürich und Genf Ideengeber, Designer und Entwickler, um Applikationen zu schaffen, welche frei verfügbare Verkehrsdaten verarbeiten, auswerten und visualisieren. Wie produktiv ein solches Treffen sein kann, dokumentiert das Wiki mit den Projekten, die aus dem ersten Open Data Camp im Herbst 2011 entstanden sind.

Drupal Commerce Camp, Luzern

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Vom 2. bis 4. September 2011 findet an der Fachhochschule Luzern erstmals das Drupal Commerce Camp statt. Übergeordnetes Thema der Veranstaltung ist der Einsatz des bekannten Open-Source-CMS in Unternehmen. Zielgruppen sind deshalb nebst Drupal-Entwicklern und –Anwendern auch Manager und Projektverantwortliche aus Agenturen, Medienhäusern, NGOs und Unternehmen. Ein Tagesticket kostet 150 Franken, ein Ticket für alle drei Tage 300 Franken. Der Eintritt ist kostenlos, erfordert aber eine Anmeldung. Die erwarteten 200 bis 250 Teilnehmer können dafür täglich aus mindestens 12 Fachvorträgen und einer Keynote ihr individuelles Programm zusammenstellen. Der Anlass wird vom Verein Drupal Events organisiert.

opendata.ch 2011, Bern

Die Forderung nach freier Verfügbarkeit von nicht speziell schützenswerten Behördendaten wird auch in der Schweiz lauter. Die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, das Schweizerische Bundesarchiv und weitere Partner organisieren deshalb am 24. Juni 2011 in Bern die Konferenz opendata.ch 2011. Zu den Referenten gehören Andreas Kellerhals (Direktor des Schweizerischen Bundesarchivs), Jean-Philippe Amstein (Direktor des Bundesamts für Landestopografie swisstopo), Hans-Peter Thür (Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter), Peter Fischer (Delegierter für die Informatikstrategie des Bundes) und Rufus Pollock (Direktor der Open Knowledge Foundation). Anmeldungen sind noch bis zum 27. Mai 2011 möglich, die Platzzahl ist beschränkt.

Ist Open Source Software reif für ein Schweizer KMU?

Matthias Stürmer, einer der aktivsten Verfechter von Freier Software in der Schweiz, ist seit kurzem als Senior Consultant bei Ernst & Young tätig. In dieser Funktion hat er im September 2010 zur Lancierung von Open Work Place ein Referat gehalten, in dem es um die Eignung von Open Source Software für kleine und mittlere Unternehmen geht. Die gehaltvollen und schön gestalteten Slides sind auch online verfügbar und lohnen sich insbesondere auch wegen der zahlreichen Studien zu freier Software, die hier aufgelistet werden.

/ch/open Workshop-Tage, Rapperswil

Swiss Open Systems User Group Logo

Die Swiss Open Systems User Group lädt vom 7. bis 9. September 2010 zu den Workshop-Tagen an der Hochschule für Technik in Rapperswil ein. Jeden Tag finden parallel vier ganztätige Workshops statt, unter anderem zu folgenden Themen:

  • Java EE 6
  • App-Entwicklung für iPad und iPhone mit HTML5
  • Android-Programmierung
  • Drupal
  • Java-Anwendungen für die «Cloud»
  • agile Softwareentwicklung

Die Workshop-Tage stehen allen Interessierten offen, Mitglieder von /ch/open, JUG Switzerland und SwissICT sowie Mitarbeiter der HSR profitieren von vergünstigten Tarifen.

e-rara.ch macht alte Drucke aus Schweizer Bibliotheken digital zugänglich

Zürcher Bibel, übersetzt von Ulrich Zwingli, gedruckt von Christoph Froschauer (Titelseite)

Gedruckte Bücher gibt es seit dem 15. Jahrhundert, und die Werke der vergangenen Jahrhunderte wären aus Sicht des Urheberrechts längst frei nutzbar. Weil es sich aber oft um seltene und empfindliche Objekte handelt, sind sie in der Praxis nur schwer zugänglich. Retrodigitalisierungsprojekte, welche inzwischen in vielen Bibliotheken laufen, stellen die wertvollen Stücke als digitale Faksimiles ins Internet und erschliessen sie so für ein breites Publikum.

Eines dieser Projekte ist e-rara.ch, welches sich auf alte Drucke aus den Beständen von Schweizer Bibliotheken konzentriert. Der Schwerpunkt liegt auf Schweizer Drucken des 16. Jahrhunderts mit unterschiedlichsten Inhalten (derzeit knapp 900 Titel), hinzu kommen Fachbücher aus den Bereichen Astronomie, Architektur und Städtebau sowie Mathematik und Physik (derzeit gut 450 Titel). Ein Teil der Werke ist in lateinischer Sprache verfasst, es finden sich aber genügend deutsche, englische, französische oder italienische Titel, die auch für Nicht-Lateiner verständlich sind.

Zürcher Bibel (Miniatur-Ansicht)

Sowohl die Suche nach Titeln innerhalb der ganzen Sammlung als auch die Navigation innerhalb eines einzelnen Titels scheint mir gut gelöst. Die Auflösung der Scans ist hoch genug, dass man auch Details problemlos erkennen kann – in der Zoom-Ansicht kann man etwa die von Christoph Froschauer gedruckte Zwingli-Bibel in gut 5facher Vergrösserung betrachten.

Zürcher Bibel (Zoom-Ansicht)

Erfreulicherweise gibt es aber nicht nur dieses gut gemacht Web-Interface, sondern auch die Möglichkeit, einen Titel komplett als PDF-Dokument herunterzuladen. Mit einem geeigneten PDF-Reader kann man dann beispielsweise Notizen anbringen, was für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer historischen Quelle meist unerlässlich ist. Auch zur Lektüre auf einem iPad eignet sich die PDF-Version, wobei in diesem Fall eine (kostenpflichtige) App wie iAnnotate PDF oder GoodReader zu empfehlen ist.

Zürcher Bibel (PDF-Version auf iPad mit iAnnotate PDF)

Open Source Software im Unterricht, Zürich

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Bereits zum vierten Mal findet am 29. Mai 2010 die Schweizer Weiterbildungstagung “Open Source Software im Unterricht” statt. Themen sind unter anderem die Förderung von Freier Software durch educa.ch sowie Erfahrungen mit der Linux-Plattform an Schulen. Die Veranstaltung ist kostenlos, die Platzzahl allerdings beschränkt.

OpenExpo, Bern

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Die nächste Schweizer Open-Source-Messe OpenExpo findet am 24. und 25. März 2010 in der BEA expo in Bern statt. Der erste Tag stellt die digitale Nachhaltigkeit ins Zentrum; Höhepunkt ist das Referat von Nationalrätin Edith Graf-Litscher und Nationalrat Christian Wasserfallen, welche die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit vorstellen. Der zweite Tag konzentriert sich auf die Informatikbedürfnisse von KMUs und zeigt Lösungen aus den Kategorien CMS, DMS, CRM und ERP.

Drupal Media Camp, Aarau

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Am 8. und 9. Mai 2009 findet das erste Drupal Media Camp in der Schweiz statt. Die zahlreichen Vorträge widmen sich diversen Aspekten des Open Source CMS Drupal, wobei insbesondere Anwendungen im Medien-Umfeld zur Sprache kommen sollen. Die Veranstaltung ist auf 120 Teilnehmer ausgelegt und besteht aus einem Business-Tag und einem Community-Tag.

Creative Commons Showcases, Zürich

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Unter dem Titel Creative Commons Showcases werden am 23. Januar 2009 ab 21:00 Uhr im Zürcher Walcheturm erfolgreiche Projekte mit Creative-Commons-Lizenz vorgestellt und diskutiert. Dabei geht es um die Frage, welche Möglichkeiten solche Lizenzen bieten und warum sie für die Gesellschaft wichtig sind. Zu Gast ist unter anderem Paul Gerhard, der ehemaliger Direktor des BBC Creative Archive. Veranstaltungssprache ist Englisch.

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